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Kompost: Wie aus Abfall 'Schwarzes Gold' wird

Im Lexikon wird Kompost definiert als 'Verrottungsprodukt aus vielseitig zusammengesetzten pflanzlichen und tierischen Abfällen unter geringfügigem Beischlag von Erde.' Dabei ist Kompost nicht nur Abfallverwerter organischer Reste, sondern auch der beste Dünger und Bodenverbesserer.

Unerfahrene Gärtner könnten zwar meinen, dass es sich bei der Kompostierung um eine äußerst unangenehme Arbeit handelt, bei der man nur mit Abfällen und ekligen Gerüchen in Kontakt kommt, doch guter Kompost riecht nicht modrig oder unangenehm, sondern duftet nach Wald und fruchtbarer Erde. Spätestens wenn man den Wert des 'Schwarzen Goldes' kennen gelernt hat, wird man begeistert sein.

Damit die Umwandlung von Garten- und Küchenabfällen in wertvolle Komposterde auch gelingt, müssen allerdings einige wichtige Aspekte beachtet werden. So sollten weder gekochte und fettige Speisen noch nicht verrottbare Stoffe wie Glas, Metall oder Kunststoffe auf dem Komposthaufen landen. Außerdem spielen eine gute Durchlüftung und genügend Feuchtigkeit eine wichtige Rolle bei der Kompostierung.

Gut geeignet für den Kompost sind Gartenabfälle wie Laub im Herbst, alte Zweige und Äste von Bäumen und Sträuchern, Grasabfälle oder alte und abgestorbene Pflanzen. Aber auch Küchenabfälle wie Kartoffelschalen, Kaffee- und Teefilter, Bananen- und Eierschalen und allgemein Putzabfälle von Gemüse eignen sich hervorragend für die Kompostierung.

Der Kompost enthält in organisch gebundener Form alle Nährstoffe, die für Pflanzen notwendig sind. In seinen stabilen Humusformen kann Kompost auch leicht lösliche Nährstoffe so binden, dass sie für die Pflanzen verfügbar bleiben. So dient der Komposthaufen nicht nur der Verwertung von Abfall, sondern auch der Produktion des besten Düngers für den Garten.

Quelle: hausgarten.net, biozac.de
Bild: rebamex, Anne Norman (Flickr)

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