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Was wird bei Jobverlust aus meinem Baukredit?

Ein Baukredit ist meist besonders langfristig ausgelegt und damit meist über eine Zeit hinaus, die man als Arbeitnehmer in Deutschland kaum noch sicher planen kann. Was wird bei einem Jobverlust aus dem Baukredit und bedeutet die finanzielle Krise sofort auch den Verlust des Hauses? In vielen Fällen gibt es andere Lösungen.

Mit der Bank sprechen

Die wichtigste Regel lautet hierbei, mit der Bank zu sprechen. Am besten sollte man das schon vor Abschluss des Kredits getan haben; ein guter berater berücksichtigt in der gemeinsamen Planung der Finanzierung des Hauses auch die Möglichkeit, dass ein Arbeitnehmer vielleicht vorrübergehend krank wird und nur Krankengeld erhält oder sogar seinen Job verliert. Oft dauert diese Zeit ohne Job gerade bei jungen Paaren nicht sehr lange an, denn meistens finden junge Leute auch wieder eine Stelle. Aber zwischen den beiden Tätigkeiten vergehen einige Monate, die überbrückt werden müssen. Deswegen sollte man vorab bereits einiges Geld beiseite legen, um im Zweifel mehrere Monate der Arbeitslosigkeit ausgleichen zu können.

Aber auch so sollte man im Fall des Falles immer mit der Bank sprechen. Viele Kreditverträge und -institute erlauben Kunden bei einem Jobverlust den Baukredit vorrübergehend zu pausieren, niedrigere Zinsen zu zahlen oder für einige Monate auszusetzen. Dadurch kann die Bealstungssituation aufgefangen werden. Natürlich müssen die Rückzahlungen dann später noch erfolgen und es ergeben sich weitere Zinsen, aber vor allem bei einer kurzfristigen Phase der Arbeitslosigkeit ist das erstrebenswerter, als gleich das Haus zu verlieren.

Wer das Gefühl hat, bereits alle Möglichkeiten verloren zu haben und vor Schulden keinen grünen Zweig mehr findet, sollte sich an eine Schuldnerberatung wenden. Achtung: Auch hier gibt es Abzocker, die richtig viel Geld von verzweifelten Menschen haben wollen.

Bloß nicht aussitzen

Bei einem Jobverlust sollte der Baukredit genauso wie andere finanzielle Verpflichtungen ins Auge genommen werden. Eine größere Dummheit wäre es, die Situation aussitzen zu wollen und einfach mit niemandem darüber zu sprechen. Wahrscheinlich bringt man sich selbst so in immer größere Probleme. Wenn doch alles gut geht, und man schon nach einem Monat eine neue Stelle hat, kann man sich darüber immer noch mehr freuen als über die verlorene Arbeit ärgern.

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