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Italienische "Golden Gate Bridge" auf Eis gelegt

Mit einem ambitionierten Bauprojekt hat Italien weltweit für Aufsehen gesorgt: In dem Stiefelstaat soll eine Art italienische "Golden Gate Bridge" entstehen - damit soll das Land nicht nur für Touristen attraktiver werden, sondern auch für Einheimische, die die dazu gewinnen Infrastruktur nutzen können.

Aber nun muss die italienische Regierung zurückrudern. Wie jetzt in verschiedenen Medien berichtet wurde, ist das Projekt erst einmal auf Eis gelegt worden. Damit müssen die Italiener vorerst auf die aufsehenerrgende Brücke verzichten. Sie sollte bei der Meerenge von Messina entstehen und hätte eine Menge Geld verschlungen.

Die Brücke sollte in einer Länge von 3,3 Kilometern über das Wasser von Sizilien führen und die Insel mit dem italienischen Festland verbinden. Allerdings sehen die Finanzen in Italien nicht besonders rosig aus. Wie die Regierung nun angab, muss sie sparen und verzichtet deswegen vorerst auf den Bau der "Golden Gate Bridge" für Italien.

Es gab allerdings schon vorher heftige Kritik aufgrund der Pläne. Wirtchaftsprofessor Mario Montis war gegen den Bau der Brücke und machte sich für die Streichung des Projekts stark. Montis war Mitglied im Technokratenrat. Das liebe Geld ist aber nun der Grund dafür, dass Italien auf die "Golden Gate Bridge" verzichten muss.

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