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Investition Immobilie: Ideale Rahmenbedingungen versprechen hohe Renditen

Durch die Finanzkrise sind Immobilien wieder verstärkt ins Interesse von Investoren gerückt, denn sie versprechen attraktive und vor allem stabile Renditen. Martin Pickert, Geschäftsführender Gesellschafter von Immobilis, einem Unternehmen, das auf die Verwaltung von Immobilienvermögen wohlhabender Familien spezialisiert ist, erklärt das neu erwachte Interesse an der lange Zeit als langweilig geltenden Geldanlage Immobilie: "Einerseits bringen andere Geldanlagen wie Aktien oder Anleihen nicht mehr viel. Andererseits treiben diese Anleger auch Inflationssorgen um."

Privatanleger sollten vor dem Kauf einer Immobilie einiges bedenken. Vor allem wenn die Wohnung oder das Haus als reines Anlageobjekt gedacht ist, oder der Käufer von vornherein beabsichtigt, die selbst bewohnte Immobilie später wieder zu verkaufen, ist die Lage das Hauptkriterium für die Renditequalität. "Die Schere zwischen attraktiven und uninteressanten Standorten geht immer weiter auseinander", wie Klaus Edenharter, Geschäftsführer von TÜV Süd Immo Wert beobachtet.

Ist die Standortfrage geklärt, können sich Anleger über einige Trends und Tendenzen freuen, die den Immobilienkauf zur attraktiven Investition machen. Zum einen droht in Deutschland kein Preiseinbruch, wie er in anderen Ländern schon stattgefunden hat. Stattdessen sind die Kaufpreise in Deutschland 2009 so günstig wie vor 15 Jahren. Grund dafür ist, dass der deutsche Immobilienmarkt seit langem relativ träge ist und daher anders als in Ländern wie Spanien oder Großbritannien kein Überangebot an Immobilien geschaffen wurde.

Ein weiterer Vorteil für Immobilienbesitzer ist, dass die Deutschen auf Grund von veränderten Lebensgewohnheiten und Altersstruktur bis 2020 immer mehr Wohnungen brauchen werden. Erst ab 2025 wird die Zahl der Haushalte in Deutschland leicht zurück gehen. Außerdem nimmt die Zahl der Quadratmeter, die jeder Deutsche bewohnt immer weiter zu – auch das sind gute Nachrichten für Immobilienkäufer.

Nicht zuletzt spricht für die Investition in Immobilien, dass man sich mit dieser Geldanlage weitgehend vor einer befürchteten Inflation schützen kann. Zum einen sind die Zinsen für Immobilienkredite derzeit historisch tief, so dass zehnjährige Hypothekendarlehen für weniger als vier Prozent zu bekommen sind. Zum anderen steigen Mieten langfristig mit der Inflation, da sie immer öfter direkt an einen Lebenshaltungsindex gekoppelt sind. So geht aus dem aktuellen Bericht des Immobilienverbandes IVD für 2008/2009 hervor, dass die Nettomieten in Städten mit über 100.000 Einwohnern trotz Finanzkrise zwischen zwei und drei Prozent gestiegen sind. Die Zeit für eine Investition in Immobilien ist also günstig, denn ideale Rahmenbedingungen versprechen hohe Renditen.

Quelle: focus.de
Bild: tommyS (Pixelio)

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