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Individuelles Wohndesign: Den eigenen Wohnstil neu entdecken

Die Möbel wurden mit Bedacht ausgewählt, die Farben der Wände und Gardinen wurden auf die Einrichtung abgestimmt, und der Teppich ist ein einzigartiges Design-Exemplar…Und doch fehlt etwas in der frisch eingerichteten Wohnung. Sie wirkt einfach nicht so, wie man es sich gewünscht hätte.

Mit dem Einrichten der eigenen vier Wände ist es manchmal so, wie beim Kochen: Die besten Zutaten nützen nichts, wenn die Mischung einfach nicht stimmt! Doch auch für das persönliche Innendesign gibt es ein paar Rezepte, die das Einrichten leichter machen, und sich der eigene Wohnstil klar herauskristallisiert.

Ganz wichtig ist es, eigene Vorlieben herauszufinden. Meistens reicht da schon ein Blick in den Kleiderschrank, denn die Modevorlieben lassen sich auch oft auf den Wohngeschmack übertragen. Ebenso sind Wohndesign-Bücher und Zeitschriften sehr vielseitig und können Aufschluss darüber geben, was man eher mag und was nicht.

Das Einrichten sollte in Ruhe und mit Bedacht angegangen werden. Man sollte immer von den persönlichen Bedürfnissen und äußeren Umständen ausgehen. Wer alle drei Jahre umzieht, alleine lebt oder mit Kind und Kegel eine neue Wohnung bezieht, hat unterschiedliche Anforderungen an die individuelle Inneneinrichtung.

Weniger ist mehr: Wilde Mixturen aus alt und neu oder dezent und schrill können sehr originell sein. Doch kann der Innenraum schnell auch zu überladen und erdrückend wirken, wenn zuviel zusammengestellt wird. Wie bei Rezepten passen auch nicht alle Wohn-Zutaten zusammen in eine Topf.

Man sollte sich also für eine bestimmte Geschmacksrichtung entscheiden, und diese weiter ausbauen. Teurere Sachen sollten eher schlicht gewählt werden, damit man sich vor Fehlkäufen schützt. Bei billigeren Sachen kann jedoch nach Lust und Laune experimentiert werden!

Und das Sahnehäubchen kommt zum Schluss: Unbedingt sollte man in den Wohnräumen ein Hightlight setzen, damit die Einrichtung nicht zu langweilig wird. Das kann in Form eines aus der Reihe tanzenden Möbelstücks oder aber durch einen farblichen Akzent umgesetzt werden. So bekommt das Wohnambiente eine ganz persönliche Note.

Zu vollkommen und neu sollte die Innenraumgestaltung jedoch nicht sein, damit sich Freunde und Familie auch pudelwohl fühlen, und man gerne selbst auch einmal zum Essen einlädt! Und zu guter Letzt sollten die Möbel auf jeden Fall flexibel einsetzbar und verrückbar sein. Denn gegen Langeweile und schlechte Laune hilft meistens schnell schon eine Veränderung dessen, was man um sich hat!

Quelle: welt.de, raumausstattung.de
Bild: Jeremy Levine Design (Flickr)

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