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Immobilienmarkt Deutschland: Trends und Standortrating

Generell schrumpft die Bevölkerungszahl in Deutschland, und dennoch steigen an einigen Orten die Hauspreise in die Höhe. Der langfristige Wert einer Immobilie in Deutschland ist unter anderem abhängig von der Mobilitätsbereitschaft der Deutschen, die jedoch eher zur Sesshaftigkeit neigen.

Nur 3% bewegen sich über die Kreisgrenzen hinaus. Diese gehören zumeist zur jüngeren Generation (18-30 jährige), die somit zur Alterung der Standorte erheblich beitragen. Die "Verliererregionen", was die Entwicklung von Menschen und Arbeitnehmern und auch die Migration und Integration von Ausländern angeht, befinden sich eher im Osten. Der Westen profitiert, wodurch der Immobilienmarkt stark beeinflusst wird.

Da sich die ältere, eher sesshafte Bevölkerung nicht mehr vom einmal eingenommenen Standort wegbewegen will, wird der Wohnflächenkonsum dieser Generationen automatisch größer. Sie bevorzugen die Nähe zu Angehörigen, oder sind gesundheitlichen Einschränkungen ausgesetzt, die sie an einem Umzug hindern.

Die jungen Familien wandern aus, und die Ausdehnung der Städte ins Umland nimmt somit eher ab. Auch der von den Medien prognostizierte Trend, dass sich die Menschen wieder in die Städte zurückbewegen oder der vorausgesagte Trend der "mobilen Alten", bleiben bisher aus.

Für eine positive wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung wird eine aktive Wohnungs- und Baulandpolitik zur Förderung städtischen Wohnens angestrebt werden. Ebenso spielt auch die Zuwanderung aus dem Ausland eine große Rolle, viele Städte erleben eine regelrechte Wiedergeburt durch die Einwanderung und Integration von Ausländern.

Das Institut für Vermögensaufbau hat durch ein Punkte- und Ratingsystem festgelegt, wo die besten Immobilienstandorte in Deutschland zurzeit zu finden sind. Ganze 84 Orte in Bayern sowie auch die Stadt Oldenburg im hohen Norden schneiden hierbei mit der Ratingnote A hervorragend ab. Im Gegensatz dazu müssen Hauskäufer im Kreis Hoyerswerda langfristig mit einem Wertverlust von bis zu 40% rechnen.

Quelle: Focus.de, FAZ.net
Bild: OAndreas(Flickr)baex (Flickr)

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