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Immobilienkrise auf Mallorca: Mietwohnungen zu Schnäppchenpreisen!

Als 2008 die Wirtschaftskrise über die Welt hineinbrach, hat es einige Länder in Europa besonders hart getroffen. Neben Griechenland und Irland leidet gerade Spanien unter dem enormen Preisverfall vieler Immobilien. Besonders auf der Baleareninsel Mallorca hat das Zerplatzen der Spekulationsblase zu einem abrupten Baustopp und zu Schnäppchenpreisen auf dem Immobilienmarkt geführt. Zum Teil können Mietwohnungen 60 Prozent günstiger erworben werden.

Auch zwei Jahre nach Ausbruch der Krise hat sich diese Situation nicht grundlegend verändert. Seitdem stehen viele Kräne auf Mallorca still und die Schere zwischen der schwachen Nachfrage und einem großen Angebot geht täglich weiter auseinander, denn es sind nicht nur die Neubauten, die zum Verkauf stehen, sondern auch viele ältere Objekte, für die die Spanier ihre Hypotheken nicht mehr bezahlen konnten und die somit in den Besitz der Banken übergegangen sind. Besonders betroffen sind die sogenannten Mietwohnungen in Urbanisationen, die traditionell von der spanischen Mittelschicht gekauft wurden.

Über Jahre hinweg hatte Mallorca einen enormen Bauboom erlebt: Ob Einheimische oder internationale Investoren – jeder wollte auf Malorca Mietwohnungen. Mietwohnungen stiegen stetig im Preis und es kam zu vielen Spekulationen, die – wie bereits beschrieben – im Jahr 2008 ein jähes Ende fanden. Nur langsam kehren die internationalen Käufer auf den Markt zurück und greifen dann aber natürlich nur bei den absoluten Spitzenobjekten genau am Strand zu. Viele Objekte im Landesinneren stehen weiterhin leer. Angesicht der generell brikären Wirtschaftslage Spanien bleibt es abzuwarten, ob die Insel den Weg aus der Krise findet.

Quelle: mallorcazeitung.es
Bild: perspektive89 (Flickr)

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