Excite

Immobilienkäufer aufgepasst: Die miesen Tricks der Makler

Oft ziehen Immobilienkäufer den Kürzeren, wenn der vermeintlich niedrige Preis des Objekts doch plötzlich und nach einer realistischen Hochrechnung höher ausfällt - oder aber die Provision des Maklers im Nachhinein zu teuer ausgefallen ist. Auch die Instandhaltungskosten des Traumhäuschens steigen unerwartet ins Unermessliche, obwohl sie im Vorfeld eher niedrig eingeschätzt wurden...Miese Tricks der Immobilienverkäufer, auf die viele ahnungslose Käufer immer wieder hereinfallen!

Wie können sich potentielle Immobilienkäufer vor diesen Abzock-Tricks der Immobilienmakler schützen? Vor allem heißt es, Augen und Ohren offenzuhalten und alles bis ins kleinste Detail immer wieder zu prüfen. Besonders die angesetzte Provision sollte ganz genau nachgerechnet werden. Nicht nachvollziehbare Kosten, die zusätzlich in Rechnung gestellt wurden, sollten sofort beanstandet werden.

Auf vielen Immobilienseiten wird mit einer optimalen Finanzierung und mit Vorrechnungstabellen geworben. Schade nur, dass dabei oft ein zwar aktueller, aber völlig unrealistischer Hypothekenzins angesetzt wird…Auch die Laufzeiten der Tilgungen für den Kredit werden zumeist so angegeben, dass man beim näheren Hingucken so früh einsteigen müsste, dass man im Rentenalter dann auch tatsächlich schuldenfrei ist. Vorsicht also vor unrealistischen Musterrechnungen, auch im Hinblick auf angeblich gesicherte, künftige Wertsteigerungen der Immobilie!

Finger weg von Massenbesichtigungen! Einige Makler laden gleich mehrere Interessenten zu einem Besichtigungstermin ein, um dem potentiellen Käufer das Gefühl zu geben, das Objekt sei heiß begehrt, und man sollte sich am besten gleich noch heute entscheiden. Hier sollte auf einem Einzeltermin bestanden werden, alles andere hat nichts mehr mit Seriosität zu tun!

Um die Instandhaltungskosten der Immobilie genau zu ermitteln, sollte ein Sachverständiger zu Rate gezogen werden, der das Haus genau durchkämmt und eine genauere Einschätzung über anfallende Reparatur- und Unterhaltungskosten vorlegen kann. Wer meint, dass er bei Einschaltung eines Notars in sicheren Gewässern schifft, der irrt: Sein Job ist es lediglich, als neutraler Part das Geschäft rechtlich hieb- und stichfest abzusichern. Er muss keinerlei wirtschaftliche, finanzielle oder technische Annahmen überprüfen!

Eine nützliche Lektüre zum Thema 'Böse Überraschungen im Hauskauf' ist das Buch von Michael Brückner und Franz Lücke: 'Immobilienkauf - so umgehen Sie die teuersten Fallen'! Es kann sicherlich nicht schaden, sich vor Vertragsabschluss noch einmal grundlegende Tipps für den Immobilienkauf zu Gemüte zu führen, um eventuelle Maklerfallen gekonnt umgehen zu können!

Quelle: bild.de, wiwo.de
Bild: Barbara Eckholdt (Pixelio)

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2017