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Immobilienfinanzierung sicher planen

Viele träumen vom eigenen Haus oder der eigenen Wohnung und wollen raus aus der Miete und hinein in das Wohneigentum. Die Frage der Immobilienfinanzierung steht dann an erster Stelle.

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Wunschimmobilie definieren

Bevor ihr euch auf die Suche nach einer Immobilie macht, solltet ihr genau wissen, was ihr wollt bzw. nicht wollt. Die folgenden Fragen spielen dabei eine wichtige Rolle:

  • Soll es ein charmanter Altbau sein oder lieber ein moderner Neubau?
  • Wünscht ihr euch ein klassisches Massivhaus, ein Holzhaus oder ein Fertighaus?
  • Wollt ihr eine Bestandsimmobilie nach euren Wünschen sanieren?

  • In Regionen, in denen es ein breitgefächertes Angebot an Bestandsimmobilien und Bauplätzen gibt, könnt ihr eure Wunschimmobilie nach euren Suchkriterien auswählen. In gefragten Regionen mit geringem Angebot muss man hingegen meist Abstriche machen. Aber auch diese solltet ihr euch im Vorfeld genau überlegen, inwieweit sie für euch noch in Ordnung sind und ab welchem Punkt die angebotenen Immobilie nicht mehr in Frage kommt.

    Finanzierungsbedarf und Finanzierungshöhe ermitteln

    Die Haus- bzw. Immobilienfinanzierung muss immer auf die persönliche Einkommenssituation abgestimmt werden. Das bedeutet, dass ihr die Darlehenssumme so wählt, dass ihr bei euren Lebenshaltungskosten noch einen gewissen Spielraum habt und ihr auch Einkommenseinbußen abfangen könnt. Dabei dürft ihr nicht vergessen, dass ihr für das neue Haus wahrscheinlich noch Möbel benötigt und vielleicht den Garten anlegen müsst. Verschafft euch vorab einen genauen Überblick, für wie viel Euro ihr Möbel finanzieren wollt.

    Gemeinsam mit eurem Eigenkapital ermittelt ihr anschließend auf Grundlage der gewünschten Finanzierungsart die maximal machbare monatliche Darlehensrate. Wenn ihr in einer Region mit nur wenigen Immobilienangeboten wohnt, empfehlen wir euch, diese maximale Finanzierungssumme zu wissen und im Idealfall bereits eine schriftliche Finanzierungsbestätigung vorliegen zu haben – bei mehreren Interessenten habt ihr so meist die besten Chancen, den Zuschlag für den Kauf zu bekommen.

    Beim Immobilienkauf fallen Nebenkosten an

    Die Kaufnebenkosten müssen beim Immobilienkauf immer mit einkalkuliert werden. Je nach Standort der Immobilie belaufen sich diese auf bis zu 13 Prozent des Kaufpreises. Zu den Kaufnebenkosten zählen:

  • Grunderwerbsteuer: je nach Bundesland unterschiedlich, bis zu 6,5 Prozent
  • Notarkosten und Eintragung ins Grundbuch: 1,5 Prozent
  • ggf. Maklerkosten: regional sehr unterschiedlich, zwischen 3,57 (Niedersachsen) und 7,14 (Berlin) Prozent.

  • Immobilienfinanzierung vergleichen

    Nach wie vor sind die Zinsen für einen Immobilienkredit günstig. Dennoch gilt es, die Angebote der Kreditanbieter genau zu prüfen und zu vergleichen. Hier hilft die Stiftung Warentest, die laufend Kreditangebote miteinander vergleicht und das Angebot aktualisiert.

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