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Immobilien unter Denkmalschutz - Vorteile bei der nächsten Steuererklärung!

Jedes Jahr auf ein Neues beschäftigen sich viele Menschen mit der Frage, wie sie die höchsten Abschreibungen bei der Steuererklärung erreichen können. Neben der Möglichkeit zu spenden, sind viele Steuersparer auf der Suche nach günstigen Immobilien oder Großprojekten, in die sie investieren können, um sie dann später bei der Steuererklärung geltend zu machen. Sehr beliebt hierbei sind Solaranlagen und Windkrafträder, denn neue Energien sind die Zukunft.

Außerdem interessant erscheinen in diesem Zusammenhang Immobilien, die unter Denkmalschutz stehen, da ihre Käufer sich über eine Reihe an Steuervorteilen freuen können. Somit denkt der glückliche Käufer, dass er ein gutes Geschäft macht, da neben hohen Abschreibungen auch noch hohe Einnahmen aus der Vermietung locken.

Doch Vorsicht: Der Kauf von Immobilien unter Denkmalschutz ist oftmals ein Fass ohne Boden und die Kosten für die Endstandsetzung und Renovierung können ins Unermessliche steigen. Die Steuervorteile können diese Risiken nicht ausgleichen und bei der Berechnung der Rendite sollte man sehr aufpassen.

Immobilien unter Denkmalschutz fallen unten den Paragraphen 7 des Einkommenssteuergesetz, der eine 2%-ige Abschreibung auf Altbausubstanz vorsieht und 67% des Gesamtaufwandes können innerhalb von 12 Monaten abgeschrieben werden. Im Gegensatz zu anderen Abschreibungsmöglichkeiten, die oftmals gestaffelt über mehrere Jahre geltend gemacht werden können, ist die Regelung bei Altbauten eine attraktive Besonderheit. Jedoch ist die Verzinsung bei Immobilien unter Denkmalschutz sehr gering – hier liegt die Gefahr! Diese beiden Faktoren – Abschreibungsvorteil und Verzinsung – sollten gegenüber gestellt werden, um dann eine vernünftige Kaufentscheidung zu treffen.

Quelle: faz.net
Bild: Christoph Wagener (Flickr)

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