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Holzmöbel für den Garten - Trends und Pflegehinweise

Zu den klassischen Freizeitmöbeln gehören Holzmöbel für den Garten. Mittlerweile stehen witterungsbeständige Edelhölzer sehr hoch im Kurs. Die früher meist anzutreffenden heimischen Hölzer, geschützt durch eine regelmäßig zu erneuernde Lackschicht, haben sie weitgehend verdrängt. Im Freien genutzte Holzmöbel stellen hohe Anforderungen an die Wetterfestigkeit. Edelhölzer besitzen diese Eigenschaft und benötigen weder eine Imprägnierung noch eine Lackierung.

Naturprodukte aus Vollholz oder als Materialmix

Holzmöbel verkörpern für ihre Besitzer neben Natürlichkeit, Gemütlichkeit und Beständigkeit auch Robustheit und zeitlose Eleganz. Als Naturprodukt können sie mit einer besonderen Ausstrahlung punkten. Witterungseinflüsse wirken sich unterschiedlich auf Oberflächen. Eine gewisse Pflege kann mitunter sinnvoll sein.

Für Holzmöbel im Garten gibt es die klassische Variante Vollholzmöbel sowie die Alternative in Form einer Materialkombination beispielsweise von Aluminiumgestell und Holztischplatte. Zu den Klassikern bei Holzmöbeln für den Außenbereich gehören massive Holzgartenstühle, schwere Sessel im Landhaustil sowie meist klappbare Multipositionssessel. Zu den beliebten Vollholzmöbeln gehören auch ausziehbare Tische und Bänke für den Garten.

Mittlerweile haben Edelhölzer das früher sehr oft lackierte Lärchen- oder Buchenholz abgelöst. Bei Vollholzmöbeln dominieren witterungsbeständige Holzarten wie Teakholz, Eukalyptus- und Akazienholz. Buchen- oder Lärchenholz wird nur in Einzelfällen noch von Heimwerkern verwendet, die eine höhere Empfindlichkeit durch einen vermehrten Pflegeaufwand ausgleichen.

Beim Materialmix hat sich Teakholz eine dominante Stellung gesichert. Bei Gartenstühlen kombiniert man eine Sitzfläche aus Holz gern mit einem Edelstahl- oder Aluminiumgestell. Das gilt in gleicher Weise bei Liegekonstruktionen und Liegeflächen aus Holz. Gartenbänke gibt es gleichfalls mit Sitzfläche aus Teakholz und mit Edelstahlgestell. Seltener anzutreffen sind Gartensitzmöbel mit Holzgestell, kombiniert mit einer Kunststoffbelattung oder Stoffbespannung.

Gartentische verfügen in zahlreichen Modellen auch nur über eine Holztischplatte. Der Materialmix wird durch Kombinieren von Edelstahltisch-und Aluminiumgestellen verwirklicht.

Edelhölzer brauchen nur minimale Pflege

Je nach Holzart halten Holzmöbel im Garten der Witterung recht unterschiedlich stand. Die Anforderungen an die Pflege können durchaus voneinander abweichen. Für den unbehandelten Einsatz im Außenbereich ist subtropisches Teakholz oder europäisches Robinienholz eines der am besten geeigneten Hölzer.

Ein natürliches Vergrauen des Holzes ist nach einiger Zeit immer festzustellen. Wer das nicht wünscht, ölt seine Gartenmöbel regelmäßig. Ein Abschleifen der obersten Holzschicht bringt den ursprünglichen Glanz des Holzes auf jeden Fall wieder zurück.

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