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Holz im Badezimmer: Tabu oder tolle Idee?

Für viele Menschen ist Holz im Badezimmer ein absolutes Tabu. Der Grund sind Vorurteile, die meist auf schlechte Erfahrungen zurück zu führen sind. Doch wer ein paar Tipps bei der Verarbeitung und Pflege des Holzes beachtet, wird schnell merken, dass die Vorurteile dem Werkstoff gegenüber unberechtigt sind. Statt dessen verwandelt Holz im Badezimmer eine ungemütliche Nasszelle in einen richtigen Wohlfühlraum.

Die Gestaltungsmöglichkeiten, die der Werkstoff Holz für das Badezimmer eröffnet sind vielfältig. Eine interessante Optik ist durch verschiedene Farben und Maserungen, Dichten und Formen des Werkstoffs garantiert. Holz kann bei der Einrichtung des Badezimmers sowohl am Boden als auch an der Wand zum Einsatz kommen, ganz zu schweigen von Möbeln, Waschbecken oder Badewannen aus Holz, die dem Raum eine ganz besondere Wohlfühl-Atmosphäre verleihen.

Die Befürchtung, dass Holz im Badezimmer zur Schimmelgefahr wird, kann durch die richtige Holzpflege zunichte gemacht werden. Generell stellen kurzfristig einwirkendes Spritzwasser und erhöhte Luftfeuchtigkeit kein Problem dar, nur Kontakt mit Wasser über einen längeren Zeitraum sollte vermieden werden.

Da Holz Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben kann, sorgt Holz im Badezimmer für ein gesundes Raumklima. Anders als bei Fliesen kommt es bei Holz nicht zu tropfenden Wänden. Wichtig ist natürlich das Lüften, aber das gilt für Badezimmer mit Holzelementen ebenso wie für geflieste oder tapezierte Badezimmer: Ohne regelmäßiges Lüften droht Schimmelgefahr.

Es spricht also nichts gegen Holz im Badezimmer. Statt dessen bringt der natürliche Werkstoff sogar weitere Vorteile mit sich. Beispielsweise verfügt Holz über eine antibakterielle Wirkung, ist leicht zu reinigen und bringt mit der richtigen Pflege lange Zeit ein angenehmes, warmes Klima ins Bad.

Quelle: haus.de, traumbad.de
Bild: highfithome, 女王 (Flickr)

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