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Heizen wie in alten Zeiten: Holzöfen

Heizen mit Holz liegt heutzutage voll im Trend! Bei den hohen Gas- und Ölpreisen bietet sich das Heizen mit Holz geradezu an: Ein guter Holzofen kostet rund 1.500 Euro – eine Investition, die sich gerade in der heutigen Zeit wirklich lohnt!

Und ein Holzofen kann noch mehr, als nur günstig sein! Neben der gemütlichen Atmosphäre im Wohnzimmer, die das knisternde Feuer im eigenen Kaminofen vermittelt, kann man mit dem nachwachsenden Naturmaterial heizen, kochen, backen und das Badewasser erhitzen. Auch die Umwelt wird geschont, denn ein Holzfeuer ist eher CO2-neutral. Bei Neuinstallationen wird dem Ofenfreund daher auch mit einer staatlichen Förderung unter die Arme gegriffen.

Der Einbau eines Holzofens ist nahezu in jedem Gebäude möglich, sogar in vielen älteren Mietshäusern und vor allem dann, wenn die Zentralheizung nur einen Kamin belegt und die übrigen Schornsteine ungenutzt sind. Grenzt ein Kaminschacht an eine Wohnung, muss das Baumaterial am besten aus feuerfestem Backstein bestehen. Bis zu drei Öfen pro Schacht können angeschlossen werden. Kaminfeger und professionelle Ofenmonteure können genaue Auskunft geben!

Und die meisten Holzöfen der neusten Generation können sich auch wirklich sehen lassen: Pellet-Öfen zum Beispiel sind nicht nur Wunderwerke der modernen Heiztechnik, sie sind auch schicke Designobjekte für den Wohnraum. Wer den Ofen nicht immer per Hand nachfüllen will, der kauft sich einfach das Pellet-Silo mit automatischer Förderanlage gleich dazu!

Wer es lieber nostalgisch mag, der kann sich für das Rayburn 345W-Modell des britischen Herstellers Aga entscheiden: Das gusseiserne Ofenmodell im Retro-Design liefert nicht nur die nötige Energie für den Sonntagsbraten, sondern regelt auch den Warmwasser-Kreislauf und die Zentralheizung fürs ganze Haus.

Das Brennholz für die Beheizung kostet mit rund 60 Euro pro Kubikmeter am meisten, wenn es schon ofenfertig ins Haus geliefert wird. Mit Erlaubnis des Försters oder Waldbesitzers kann man es sich auch selber schlagen, wodurch es meist um die Hälfte günstiger wird. Viele Forstämter bieten hierfür sogar eigens Motorsägen-Lehrgänge an. Eine gute Alternative zu Brennholz sind Pellets. Sie sind aus Holzresten und Spänen gepresste Holzstücke, die rückstandloser verbrennen, weniger Schmutz im Haus verursachen und zusätzlich einen höheren Heizwert haben.

Quelle: welt.de, prosieben.de
Bild: m.prinke (Flickr)

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