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Blüten im Schnee: Frühblüher läuten das Ende des Winters ein

Noch liegt der Garten im tiefen Winterschlaf, da erfreuen Frühblüher uns schon mit ihren farbenfrohen Blüten. In milden Wintern blühen die Winterblüher besonders früh, während sich ihre Blütezeit in besonders eisigen Wintern nach hinten verschiebt.

Allerdings kann man diese klimatischen Schwankungen zumindest teilweise abfangen, indem man den richtigen Standort für die Winterblüher wählt. So werden die Frühblüher beispielsweise besser vor rauem Winterwetter geschützt, wenn sie an eine Hauswand oder eine Gartenmauer gesetzt werden. Unabhängig vom Standort müssen die Frühblüher natürlich frosthart sein. Darauf sollte man beim Kauf von Frühblühern unbedingt achten.

Besonders gut kann man die Blüten im Vorfrühling genießen, wenn sie in der Nähe des Eingangs gepflanzt sind. Wer die Frühblüher im warmen Haus vom Fenster aus genießen will, sollte bei der Auswahl der Pflanzen auf die Fernwirkung achten. So kommt beispielsweise eine orange oder rot blühende Zaubernuss vor hellem Hintergrund hervorragend zur Geltung, während ein leuchtend gelber Winterling vor einem dunklen Hintergrund besonders schön aussieht.

Zu den wichtigsten Frühblühern, die ihre zarten Blüten bereits im Februar oder März durch die kalte Schneedecke stecken, gehören Schneeglöckchen, Narzissen und Krokusse, aber auch Forsythien, früh blühende Rhododendron und Primeln.

Diese Blüten im Schnee gelten als die Vorboten des Frühlings und zeigen, dass der Winter trotz anhaltend kühler Temperaturen auf dem Rückzug ist. Ein weiteres Plus der Frühblüher ist ihr unwiderstehlicher Duft. So verströmen beispielsweise die verschiedenen Sorten der Zaubernuss einen süßen bis frischen Duft, der Schneeball riecht nach süßem Honig und die Skimmie nach Zitronen. Um die Aromafreuden auch sicher genießen zu können, sollte man bei der Standortwahl die Hauptwindrichtung beachten.

Quelle: haus.de, gartendatenbank.de
Bild: Allie_Caulfield (Flickr)

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