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Frostschäden an Wasserrohren: Vorbeugen ist besser als auftauen

Wenn es darum geht, das Haus winterfest zu machen, dann müssen auf jeden Fall auch die Wasserrohre kontrolliert werden. Da der letzte Winter mit seinen wochenlangen Minusgraden vielen Häusern schwer zu schaffen gemacht hat, sollten Hausbesitzer spätestens jetzt ihre Wasserrohre und Leitungen kontrollieren, um größeren Frostschäden vorzubeugen.

Wasserrohre sind im Winter besonders stark gefährdet. Bei Minusgraden können sie leicht einfrieren und platzen und wenn es dann wieder wärmer wird und das Eis schmilzt, kommt es zum Wasserschaden. Da ist es besser, Frostschäden vorzubeugen.

Besonders groß ist die Gefahr von Frostschäden an Wasserrohren im Freien und in nicht ständig bewohnten und geheizten Räumen. Neben Gartenleitungen sind das also Wasserrohre in Ferienwohnungen, Wochenendhäusern oder auch in der Garage, in einem wenig genutzten Gäste-WC oder im Keller.

Um das Haus winterfest zu machen und Frostschäden vorzubeugen, sollten am besten alle frostgefährdeten Wasserrohre entleert und abgestellt werden. 'Im Keller oder auf dem unbeheizten Dachboden sollte man nachschauen, dass nicht ein Fenster versehentlich offen steht oder kaputt ist', warnt Michael Wagnitz vom Zentralverband Sanitär und Heizung Klima in Potsdam.

In beheizbaren Räumen sollte für eine ausreichende Temperatur gesorgt werden, damit keine Frostschäden an den Wasserrohren entstehen. Am besten sollte man das Heizungsthermostat auf Frostschutzstellung einstellen, dann sinkt die Raumtemperatur nicht unter fünf Grad und die Leitungen frieren nicht ein. In nicht beheizbaren Räumen sollten die Wasserrohre mit einer Wärmedämmung versehen sein. Bei länger andauerndem Frost hilft allerdings nur eine Rohrbegleitheizung.

Quelle: fr-online.de, ruv.de
Bild: Karl-Heinz Liebisch, Susanne Schmich (Pixelio)

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