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Tipps und Tricks rund um Fleisch fressende Pflanzen

Allein der Name fasziniert bereits die meisten Menschen - Fleisch fressende Pflanzen. Tatsächlich kann man diese ausgefallenen Blühpflanzen auch selber halten, auf der Webseite FleischfressendePflanzen.de und bei Wikipedia findet man zahlreiche Informationen. Von über 1.000 verschiedenen Arten an Fleisch fressenden Pflanzen sind rund 15 heimisch im deutschsprachigen Raum.

Die Karnivoren oder Insektivoren sind dadurch gekennzeichnet, dass sie mittels umgewandelter Blätter meist Einzeller oder Gliedertiere, vor allem Mücken und Fliegen, fangen und Verdauen können. Selbst größere Beutetiere bis hin zu Fröschen können von einigen Arten gefangen werden. Die Pflanze verbessert damit ihre Versorgung mit Mineralstoffen an extremen Standorten wie Mooren oder blanken Felsen.

Der Aufbau solcher Fangblätter sehr aufwändig, da diese viel schlechter zur Photosynthese geeignet sind als Laubblätter. Die Fleisch fressenden Pflanzen wachsen daher in der Regel ziemlich langsam. In der freien Natur werden sie daher an nährstoffreichen Standorten meist durch andere Pflanzenarten verdrängt.

Dafür können die Karnivoren auch bei schlechten Bodenbedingungen wachsen: Sie benötigen zwar viel Licht und Wasser und meist auch eine hohe Luftfeuchtigkeit, durch die Nährstoffaufnahme über die Blätter können die Wurzeln jedoch sehr widerstandsfähig werden. Man fand bereits Fleisch fressende Pflanzen in Wasserschläuchen im Abklingbecken eines stillgelegten Atomkraftwerks und auf Böden, die mit Schwermetall belastet oder extrem sauer oder salzig sind.

Für die Haltung von Fleisch fressenden Pflanzen bedeutet dies, dass sie immer nass gehalten werden müssen. Am besten nimmt man Regenwasser oder aber destilliertes Wasser. Ungedüngter Torf dient als Substrat und bietet möglichst naturnahe Bedingungen. Man sollte die Karnoviren nicht düngen, da sie davon eingehen können. Die Pflanzen sollten hell stehen und die Luft nicht zu trocken sein. Für jede einzelne Gattung gibt es noch spezielle Pflegehinweise, die man auch im Internet findet.

Tatsächlich gibt es viele Bezugsquellen für Fleisch fressende Pflanzen, als erstes fällt einem wohl der Bau- oder Gartenmarkt ein. Dort gibt es pflegeleichte Karnoviren zu relativ günstigen Preisen. Mit etwas Glück gelangt auch einmal eine seltenere Art in da Sortiment. Wer tiefer in dieses faszinierende Hobby eintauchen möchte, findet sowohl Online-Shops, aber auch Karnivore Messen und Börsen, um seltene und teurere Pflanzen erstehen zu können. Bei der Anschaffung der Fleisch fressenden Pflanzen sollte man sich stets vorher über die richtige Pflege informieren.

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