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Fertig für die Grillsaison: Welche Grilltypen gibt es?

Zum Beginn der Grillsaison stellen sich erfahrene Grillmeister ebenso wie ambitionierte Grillanfänger die Frage nach dem richtigen Grill. In den letzten Jahren sind in Deutschland immer mehr moderne und innovative Grillmodelle auf den Markt gekommen, was die Entscheidung für ein bestimmtes Modell gar nicht so einfach macht. Prinzipiell kann man zwischen drei Grilltypen unterscheiden, von denen jeder seine Vor- und Nachteile hat.

Die Unterscheidung der verschiedenen Grilltypen erfolgt nach der Art ihrer Energiequellen. Demnach gibt es den Holzkohlegrill, den Gasgrill und den Elektrogrill. Natürlich sind diese drei Grundtypen des Grills in verschiedenen Ausführungen erhältlich, wie beispielsweise dem Kugelgrill oder dem Trichtergrill.

Der Klassiker unter den Grilltypen ist sicherlich der Holzkohlegrill. Er ist der einzige Grill, der in der Lage ist, das unverwechselbare Raucharoma hervorzubringen, das viele Grillfans so lieben. Gleichzeitig ist der Holzkohlegrill aber auch sehr umstritten, weil beim Holzkohlegrill gesundheitsschädliche Stoffe entstehen können, wenn Fett auf die offene Asche fällt. Außerdem kann die typische Rauchentwicklung für Ärger bei den Nachbarn sorgen. Ein riesiger Vorteil des Holzkohlegrills ist es dagegen, dass er keine zusätzliche Energiequelle benötigt und daher überall mit hingenommen werden kann.

Das ist beim Gasgrill schon etwas schwieriger, denn hier müssen Flaschen mit verschiedenen Gasen an den Grill angeschlossen werden. Im Gegensatz zum Holzkohlegrill lässt sich die Temperatur beim Gasgrill sehr genau regeln und die lange Vorlaufzeit fällt weg. Außerdem ist das Grillen mit dem Gasgrill fast qualmfrei. Zwar muss man beim Gasgrill auf das typische Raucharoma verzichten, dafür lassen sich neben Steaks und Würstchen auch raffinierte Desserts zubereiten.

Absolut präzises Kochen ermöglicht der Elektrogrill, bei dem sich die Temperatur ähnlich wie beim Küchenherd einstellen lässt. Dafür muss man bei diesem Grilltypen allerdings auf Lagerfeueratmosphäre und Grillromantik vollständig verzichten. Da er eine Stromquelle benötigt, kann der Elektrogrill auch nur im Garten oder auf dem Balkon eingesetzt werden.

Quelle: optikur.de, alinki.com
Bild: Liz Lawley (Flickr)

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