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Ein Ferienhaus kaufen - zum Beispiel auf Rügen?

Wer jedes Jahr Urlaub an der See macht, zahlt so einiges an Miete und früher oder später kommt man auf die Idee: Wieso nicht einfach ein Ferienhaus kaufen und auf Rügen ab sofort "kostenlos" Urlaub machen?

Wir zeigen, worauf Sie beim Hauskauf an der Küste achten müssen, wenn Sie das nötigen Geld haben.

Einnahmen nicht zu großzügig überschlagen

Der Urlaub an der See kommt ziemlich teuer: Einige tausend Euro gehen dabei häufig vom Konto ab und nicht wenig davon bekommt direkt der Vermieter.

Bevor Sie sich aber dafür entscheiden, ein Ferienhaus zu kaufen um auf Rügen ab sofort kostenlos zu urlauben und auch noch Einnahmen durch die anderen Mieter zu haben, müssen Sie genau rechnen: Nicht der ganze Betrag, den Sie an Ihren Vermieter bezahlen, wenn Sie Urlaub machen, kann dieser auch behalten. Zunächst einmal kommen die Kosten dazu, die jeder Hausbesitzer kennt: Steuern, Nebenkosten, Versicherungen...

Und Sie müssen mit den Instandhaltungskosten einer Immobilie rechnen, die an der See manchmal höher sein können (salzhaltige Luft greift gewisse Materialien schneller an).

Außerdem zahlt ein Vermieter nicht nur Steuern auf diese Einnahmen, sondern zieht vielfach bereits die Kurtaxe von Ihnen ein, die er dann direkt an die Kurverwaltung weiterleitet. Auch diese Gebühren können Sie also nicht behalten, wenn Sie ihr eigenes Ferienhaus auf Rügen haben.

Zuletzt hat eine Ferien-Immobilie den Nachteil, dass Sie nicht das ganze Jahr über gleichbleibende Einnahmen liefert: Vor allem in der "Nebensaison" entgehen Ihnen hier viele Einnahmen. Und wenn Sie mit den Einnahmen der Hauptsaison rechnen, müssen Sie auch Ihren eigenen Urlaub einplanen und diese Zeit von der Ertragsphase abziehen.

Kein Renditeobjekt

Ein Ferienhaus zu kaufen, das auf Rügen als kostenloser Urlaubsort und Renditeobjekt dienen soll, ist nicht die beste Idee. Wenn Sie aber einfach Ihr Traumhaus in einem Katalog oder auf einer Website finden und sich wünschen, in dieses Ferienhaus einfach in jedem Sommer einzuziehen, spricht nichts dagegen, diese Möglichkeit mal mit Ihrem Finanzberater durchzusprechen!

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