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Fakten zur Müllentsorgung

Es ist schon enorm, wieviel Müll tagtäglich anfällt. Das Problem permanent überfüllter Mülltonnen sind sicherlich jedem bekannt. Und so entfallen auf die Müllentsorgung nicht unerhebliche Nebenkosten.

Wer und wieviel jeder Besitzer und Mieter bezahlen muss und noch andere Fakten der Müllentsorgung sind der Betriebskostenverordnung zu Ihrem Mietvertrag bzw. der Abfallentsorgungssatzung Ihrer Stadt zu entnehmen.

Höhe der Müllentsorgungskosten

Wie teuer genau die Müllentsorgung für jeden einzelnen Bewohner wird, lässt sich nicht generell sagen. Jede Stadt oder Gemeinde hat ihre eigenen Kostentabellen. Am Beispiel von Düsseldorf lässt sich ein etwaiger Überlick verschaffen. Hier kostet die Restmülltonne 63,60 € im Jahr. Hierauf komen noch Leistungsgebühren, je nachdem, wie oft die Tonne geleert wird. Bei einer wöchentlichen Leerung sind 3,228 € je Liter Behältervolumen zu bezahlen. Das sind bei einer 80 Liter Tonne und einer wöchentlichen Leerung 231,46 €.

Diese Kosten werden bei einem Mehrfamilienhaus auf alle Mieter umgelegt. Auch Besitzer von Eigentumswohnungen bezahlen diese Gebühr, da sie Miteigentümer des Grundstückes sind.

Sparen kann man zum Beispiel, wenn man seinen organischen Abfall über eine eigene Kompostanlage entsorgt. Dies führt zu einem Abschlag von 0,396 € je Liter Behältervolumen. Dies sind aber wie gesagt nur Richtwerte, da jede Stadt andere Gebühren erhebt.

Für Bio Abfall, Altpapier und die gelbe Tonne gelten widerum gesonderte Gebühren. Diese Fakten der Müllentsorgung kann man in der Abfallentsorgungssatzung des jeweiligen Wohnortes nachlesen.

Falls in einem Mehrfamilienhaus die Abfalltonnen permanent überfüllt sind, ist dies dem Besitzer oder Vermieter, am besen schriftlich, zu melden. Nur wenn dieser in einem angemessenen Zeitrahmen für diesen Mißstand keine Abhilfe schafft, kann man eine Mietminderung geltend machen.

Entsorgung bei überfüllten Mülltonnen

Auch wenn Sie sich noch so ärgern über nicht in ausreichender Zahl oder Größe vorhandene Mülltonnen, warnt der Mieterschutzbund davor den Müll dem Vermieter vor die Tür zu stellen und so eigene Fakten zur Müllentsorgung zu schaffen.

Auch Hausflure, Keller oder Partyräume dürfen nicht als Ablageplätze für Müll dienen. Der Vermieter wäre in einem solchen Fall berechtigt, denn Müll auf Ihre Kosten entsorgen zu lassen.

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