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Energieverbrauch aller Haushaltsgeräte - Altgeräte sind oft Stromverschwender

Verbraucherschutzexperten verweisen mit Recht darauf, dass der Energieverbrauch der Haushaltsgeräte von Kühlschrank und Co. mehr als 30 Prozent des gesamten Verbrauches im Haushalt ausmacht. Wenn es gelingt, diesen hohen Verbrauchsanteil der sogenannten Weißen Ware zu vermindern, kann ein erhebliches Einsparpotenzial zum Nutzen der Verbraucher und der Umwelt erschlossen werden.

Bereits beim Kauf sollten sich die Verbraucher nicht nur auf das Preis-/ Leistungsverhältnis konzentrieren. Eine Kaufentscheidung hinsichtlich einer Energieeffizienz der Geräte lohnt sich auf Dauer. Neben der Senkung der Stromkosten und sind stromsparende Geräte gut für Umwelt und den Klimaschutz.

Die Wirkung auf die Kosten lässt sich durch Untersuchungen zum Energieverbrauch der einzelnen Haushaltsgeräte belegen. Bei einer energieeffizienten Geschirrspülmaschine des Jahres 2009 kostet der einfache Spülgang 18 Cent weniger als bei der Gerätegeneration von 1990. Macht im Jahr eine Stromersparnis von 60 Euro. Nach fünf Jahren sind es schon 300 Euro. Wächst der Strompreis weiter vergrößert sich die Differenz weiter.

Ein weiterer Vergleich zeigt, dass eine Gefriertruhe Baujahr 1990 rund 200 Liter Lebensmittel für die Summe von 175 Euro je Jahr frisch hält, ein energieeffizientes Gerät von heute jedoch mit nur 22,60 Euro auskommt.

Ein Großteil des E-Geräteparks in deutschen Haushalten verrichtet seinen Dienst aufgrund der anständigen Verarbeitung über zehn und mehr Jahre. Selbst wenn die technologische Entwicklung diese Geräte längst überholt hat und sie nun zu Energieschleudern machen. So summieren sich neben den Stromkosten von Geschirrspüler die von Waschmaschine, Wäschetrockner sowie Gefrier- und Kühlschrank.

Schnell erreichendie unnötige Stromkosten bei mehreren Altgeräten in einem Vier-Personenhaushalt einen Betrag von 400 Euro im Jahr. Den Stromverbrauch ihrer neuen Elektrogeräte können Verbraucher anhand der verschiedenen Stufen für Energielabels vergleichen. Das Label sorgt dafür, dass der Stromverbrauch zwischen A und G sortiert wird.

Nach der Neugestaltung des EU-Labels wird auf Etiketten der Jahresverbrauch angezeigt. Piktogramme sorgen für ein leichte Verständlichkeit. Zugleich kommt es zur Erweiterung der Klasse A bis zu A+++. Viele nützliche Informationen für Verbraucher zur Energieeffizienz und zum Stromverbrauch von Elektrogeräten sind unter www.energieverbraucher.de oder www.stromeffizienz.de zu finden.

 

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