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Energetische Sanierung für Sparfüchse: Aktuelle Förderchancen für Energiespar-Sanierung

Ein gut isoliertes Haus spart enorm viel Energie und schont die Umwelt. Wärmeisolierte Wände, dicht schließende Fenster und gut funktionierende Heizungen tragen zur Reduzierung der Energiekosten und Verminderung der Umweltbelastung erheblich bei.

Schimmelpilz, zugige Fenster, alte Heizungen, Wärme- und Kältebrücken sowie ein undichtes Dach sind Anzeichen dafür, dass das Haus energiespartechnisch saniert werden sollte. Vor allem Nachkriegsbauten bis in die 70er Jahre weisen oft erhebliche Mängel auf. Die Sanierung spart dann nicht nur Kosten und ist umweltfördernd, sie ist auch politisch gerne gesehen. In der Energieeinsparverordnung sind Mindeststandards für die Wärmedurchlässigkeit festgesetzt. Natürlich sieht es dann in der Praxis eher anders aus.

Das Gesetz schreibt außerdem die Einfürung eines Energieausweises für Gebäude vor. Im Energieausweis werden alle Daten zum Energieverbrauch des Gebäudes erfasst. Damit sorgt er für mehr Qualitätstransparenz auf dem Immobilienmarkt. Wer wirklich sanieren möchte, sollte aber ein umfassendes Gutachten anfertigen lassen und eine genaue Reihenfolge der anstehenden Sanierungsarbeiten festlegen.

Wer die Sanierung nicht sofort aus der eigenen Tasche bezahlen kann, für den stehen unterschiedliche Fördergelder zur Verfügung. Sie sind auf der Website der dena (Deutsche Energie Agentur) aufgelistet. Die KfW Förderbank zum Beispiel bietet das sogenannte CO 2–Gebäudesanierungsprogramm an: von dem Kredit können bis zu 12,5 Prozent erlassen werden. Die Förderprogramme stehen allen Eigentümern offen, Voraussetzung ist lediglich, dass das Gebäude vor 1984 errichtet wurde.

Die Sanierung rechnet sich langfristig. In nur 10-15 Jahren, je nach Aufwand und Größe der Sanierungsarbeit, begleichen sich die Kosten. Je mehr die Energieverbrauchskosten jährlich steigen, und davon ist heutzutage auszugehen, desto mehr hilft die Sanierung um Kosten zu sparen. Die Heizkosten zum Beispiel haben sich seit 1995 schon um 9% erhöht. Und zuletzt ist ein Niedrigenergiehaus auch auf dem Immobilienmarkt ein heiß begehrtes Objekt, für das potentielle Käufer eher in die Tasche greifen.

Quelle: Focus online, Zeit online
Bild: Birgit&Martin Gleiß(Flickr)

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