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Verhaltensregeln für die Eigentümerversammlung

Die Eigentümerversammlung dient dazu, innerhalb der Eigentümergemeinschaft gemeinschaftliche Entscheidungen über die Abrechnung des abgelaufenen Wirtschaftsjahres und über den Wirtschaftsplan des kommenden Jahres zu fällen und sich über Maßnahmen und Zeitpunkte für Instandhaltungsmaßnahmen und Instandsetzungen zu beraten. Leider laufen diese Eigentümerversammlungen nicht immer sehr harmonisch ab...

Wer sich eine Eigentumswohnung kauft, wird damit gemäß dem Wohneigentumsgesetz (WEG) automatisch Mitglied der Eigentümergemeinschaft und muss somit auch zur jährlichen Eigentümerversammlung. Da hier oft zahlreiche unterschiedliche Typen und Interessen aufeinander treffen, ist die Eigentümerversammlung für viele ein Kraus.

Ein paar Verhaltensregeln für die Eigentümerversammlung können dabei helfen, diese unliebsame Versammlung gut zu überstehen und dabei seine Interessen zu vertreten. Generell gilt, dass man sich im Vorfeld informieren muss, wenn man bei der Eigentümerversammlung mitreden und über die Zukunft der Immobilie mitbestimmen will. Als Ausgangspunkt für die Recherchen dient die Tagesordnung.

Außerdem ist es wichtig, bei der Eigentümerversammlung nicht alleine dazustehen, denn hier werden Entscheidungen mehrheitlich oder sogar einstimmig beschlossen. Daher empfiehlt es sich, bereits im Vorfeld mit den Nachbarn zu sprechen und Verbündete zu suchen. Wenn man aus irgendwelchen Gründen nicht an der jährlichen Eigentümerversammlung teilnehmen kann oder will, kann man meist einen Vertreter bestimmen, der dann in der Versammlung für einen abstimmen darf.

Alle Entscheidungen, die während der Eigentümerversammlung getroffen wurden, sind verbindlich, wenn niemand innerhalb eines Monats Widerspruch einlegt. So kann beispielsweise beim Amtsgericht ein Antrag auf Feststellung der Ungültigkeit gestellt werden.

Quelle: haus.de, immobilienscout24.de
Bild: Stephanie Hofschlaeger (Pixelio)

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