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Eigenheime aus zweiter Hand: Die Alternative zum Neubau

Eigenheime aus zweiter Hand liegen derzeit voll im Trend. Wie die Bausparkasse Schwäbisch Hall berichtet, wollten 2009 ganze 70 Prozent aller Immobilienkäufer ein gebrauchtes Objekt erwerben, während es 2005 noch 58 Prozent waren.

TNS Infratest versuchte in einer Studie herauszufinden, warum Eigenheime aus zweiter Hand bei den Käufern so beliebt sind. Dabei gaben zwei von drei Käufern als Grund an, dass eine Gebrauchtimmobilie oft günstiger sei als ein Neubau. 53 Prozent begründeten ihr Interesse an einem gebrauchten Eigenheim damit, dass Immobilien aus zweiter Hand in der Regel schneller bezogen werden können und 15 Prozent entschieden sich für eine Bestandsimmobilie, weil sie in der gewünschten Lage und Größe keinen Neubau finden konnten.

Was die Kosten angeht, so sind Eigenheime aus zweiter Hand etwa 20 bis 25 Prozent günstiger als Neubauten. Neben der Lage spielt bei der Auswahl und Preisfindung immer öfter auch der Energieverbrauch eine entscheidende Rolle. 'Begehrt sind Häuser ab den 90er-Jahren, die bereits über eine gute Wärmedämmung verfügen', berichtet Dr. Christian Schröder, Immobilienexperte der LBS West.

Doch auch wenn Häuser aus zweiter Hand vorerst günstiger sind als Neubauten, stehen meist noch weitere Kosten an. 'Immerhin investieren die Käufer in die Modernisierung und energetische Sanierung durchschnittlich 30.000 Euro', weiß Schröder.

Was die Lage angeht, so suchen Immobilienkäufer vor allem gebrauchte Eigenheime, die gut an die Infrastruktur angeschlossen sind. Um sicher zu gehen, dass man in jeder Lebensphase in dem neuen Eigenheim aus zweiter Hand wohnen bleiben kann, sollten sowohl Kindergarten als auch Ärztehaus in erreichbarer Nähe liegen. Hat man das passende Objekt gefunden, dann sollte man schnell zuschlagen, denn selten waren die Konditionen für die Finanzierung so günstig wie heute.

Quelle: easy-pr.de, welt.de
Bild: epr/LBS West

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