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Durchatmen im Alltagsstress: Gesundes Wohnraumklima

Durch Alltagsstress und steigende Umweltbelastungen wird immer mehr ein Zuhause angestrebt, in dem man sich vor den äußeren Einflüssen geschützt fühlt. Das Raumklima spielt für die verdiente Wohlfühlatmosphäre eine besondere Rolle. Wie kann man auf einfache Weise das Klima in den eigenen vier Wänden verbessern?

Holz im Wohnbereich hat eine ganze Reihe von Eigenschaften, die sich positiv auf das Raumklima auswirken. Es dient nicht nur als Feuchtigkeitsregulator und zieht Staub an, sondern kann Schadstoffe anziehen und die Raumluft filtern. Um diese Eigenschaften zu erhalten, empfehlen sich Behandlungen mit Naturharzölen und Wachsen auf natürlicher Basis.

Pflanzen geben dem Raum nicht nur einen freundlichen Wohncharakter. Sie verbessern durch ihren Stoffwechsel die Luft, reichern sie mit Sauerstoff an und dämpfen ebenfalls störende Außengeräusche. Vor allem Bogenhanf, Efeu und der altbewährte Gummibaum befreien die Luft von Schadstoffen.

Die ideale Luftfeuchtigkeit liegt zwischen 30 und 60 Prozent liegen. Mehrmaliges Stoßlüften am Tag, ein beruhigender Zimmerbrunnen mit natürlichen Ölen, Luftbefeuchter oder Verdunster für den Heizkörper tragen zu der optimalen Luftfeuchte bei. Aufkommenden Kopfschmerzen aufgrund von erhöhtem Kohlendioxidgehalt wird damit gezielt der Kampf angesagt!

Stoffe sind nicht nur schalldämpfend, sondern auch wärmedämmend und sorgen für ein Gefühl von Geborgenheit. Vor allem die Fasern aus ökologischem Anbau sind für das Raumklima besonders ideal. Als Alternative zur klassischen Tapete kann ein japanischer Baumwollputz verwendet werden, der feuchtigkeitsregulierend, schallabsorbierend und obendrein energiesparend ist. Als Bodenbelag sorgen Filz- und Lederfliesen für ein behagliches und gesundes Wohlfühlambiente.

Viele natürliche Öle aus Blüten, Früchten, Gräsern, Blättern, Wurzeln und Harzen haben eine angenehme Duftnote, deren Geruch sich angenehm auf die Stimmung und das Wohlbefinden auswirken kann.

Auch Farben wirken sich positiv auf den Gemütszustand aus. Individuell werden Farben wie auch Gerüche mit bestimmten Eigenschaften assoziiert. Komplementärkontraste an Wänden oder Möbeln erzeugen positive Spannungen im Raum und sind zudem ein echter Hingucker. Und wenn das Tageslicht vergeht, sollte man in jeden Fall für ein sanftes, gedämpftes Licht in der Wohlfühloase des Wohnzimmers sorgen…

Quelle: livingathome.de, br-online.de
Bild: Mike Linksvayer (Flickr)

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