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Do it yourself: Möbel zum Selberbauen Teil 2

Ob mobiler Arbeitsplatz, beweglicher Fernsehuntersatz oder verschiebbare Unterlage fürs Frühstück am Bett: Ein Rolltisch ist nicht nur ungemein nützlich für den alltäglichen Hausgebrauch und für allerlei Gegenstände, er ist vor allem auch schnell und einfach selbst zu bauen!

Dazu ist auch nur wenig Material- und Zeitaufwand neben einem bisschen handwerklichen Geschick nötig: Als passendes Material ist eine circa 21 Millimeter starke Spanplatte oder eine MdF-Platte zu empfehlen. Für den Tisch müssen 2 Seitenteile, die eigentliche Tischplatte und ein 10 Zentimeter breiter Streifen, der unter das Möbelstück geleimt oder geschraubt wird, zugeschnitten werden. Höhe und Breite der einzelnen Teile sind individuell festzulegen, je nach persönlichem Nutzen und Gebrauch des Tisches. Vier Lenkrollen mit Zapfenbefestigung und einem Raddurchmesser von 5 cm machen das Tischchen dann beweglich.

Die Seitenteile und die eigentliche Tischplatte werden mittels Spax-Schrauben 4 x 50 und zusätzlich an den Verbindungsstellen mit 8-mm- Holzdübeln im Abstand von ca. 20 cm fest miteinander verbunden. Der MdF-Streifen wird zur Stabilisierung unter dem Tisch mit vier Eckverbindern festgesetzt. Nun werden die Halter für die Rollen exakt senkrecht in die Seitenteile eingebohrt und die Hülsen der Rollen werden eingesetzt.

Die Schraub- und Dübellöcher werden nun mit Spachtelmasse zugespachtelt und abgeschliffen. Danach werden alle scharfen Holzkanten leicht mit einem Schleifklotz und feinem Papier (Korn 120–150) nachgeschliffen. Wenn man die Rollen eingesetzt hat, kann dann der Tischkorpus nach Lust und Laune bunt lackiert werden - und schon ist das neue und praktische Möbelstück fertig und kann im Schlaf- oder Wohnzimmer sowie in der Küche perfekt zum Einsatz gebracht werden.

Quelle: heimwerker.de, livingathome.de
Bild: southtyrolean (Flickr)

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