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Einbruch - Diebstahl in der Hausratversicherung

Unter bestimmten Voraussetzungen ist Diebstahl in der Hausratversicherung mitversichert. Eine Versicherungsdeckung erstreckt sich in der Regel auf Schäden durch Einbruch. Fast die Hälfte der Haushalte in Deutschland hat eine Hausrat-Police abgeschlossen, um sich gegen Beschädigung oder Verlust von Urlaubs-Souvenir, teuren Fernsehgeräten, Familienerbstücken oder Computer und Spielkonsolen zu schützen. Der Wert einer Wohnungs-Einrichtung kann durchaus 100.000 Euro und mehr erreichen. Ein Totalverlust kann persönlich kaum ersetzt werden.

Einbruch und Raub Bestandteil einer Police

Neben den allgemeinen Risiken wie zum Beispiel Feuer, Wasser und Sturm geht es den meisten Versicherten, um die Gefahrenabdeckung Diebstahl durch eine Hausratversicherung. Versicherungsnehmer finden in den Versicherungsbedingungen eine Reihe von Begriffen wie zum Beispiel Einbruchdiebstahl, einfacher Diebstahl, Raub, Stehlgutliste und Beweislast sowie Kündigung.

Von besonderem Interesse ist für einen Versicherten, dass seine Hausratversicherung im Schadensfall zahlt, wenn es zu einem Diebstahl kommt. Doch gerade hier gilt es zwischen Einbruchdiebstahl und einfachen Diebstahl zu unterscheiden. Kommt es aufgrund von Einbruchdiebstahl und Raub zu einem Schaden am Hausrat (Entwendung, Beschädigung) zahlt der Versicherer. Das ist allgemeingültiger Bestandteil der Versicherungsbedingungen aller Hausrat-Policen.

Einbruchdiebstahl wird jedoch genau definiert. Wenn Langfinger einen Einbruch in versicherte Räume begehen, muss dies durch eine widerrechtliche Öffnung der Räumlichkeiten erfolgen. Ein Diebstahl beispielsweise während einer Geburtstagsparty ist für einen Schadensersatz für einen Versicherer ohne Belang. Auch ein Diebstahl wegen einer nicht verschlossenen Wohnungstür hat berechtigterweise eine Zahlungsverweigerung zur Folge.

Hat sich der Dieb den Schlüssel vor dem Einbruch widerrechtlich (Raub, Diebstahl) beschafft, zahlt der Versicherer. Bei einem einfachen Diebstahl besteht grundsätzlich für einen Versicherer keine Leistungspflicht. Eine herkömmliche Hausrat-Police deckt das Stehlen von Gegenständen durch Taschendiebe, den Diebstahl von Wäsche oder eines im Freien abgestellten Fahrrads nicht ab.

Die Hausratversicherung zahlt auch bei Raub, definiert durch das Strafgesetzbuch. Wird ein Versicherter unter Gewaltandrohung aufgefordert, Geld oder Hausschlüssel herauszugeben, kommt der Versicherer für die damit verbundenen Schäden auf.

Versicherungsschutz durch Klauseln sinnvoll erweitern

Schäden aus Diebstahl in der Hausratversicherung zum Beispiel durch das Entwenden von Fahrrädern mitzuversichern, ist durch Einschluss spezieller Klauseln (Einschluss Fahrraddiebstahl) möglich. Bei einigen Versicherungsunternehmen können einige Arten des einfachen Diebstahls (Diebstahl von Kleidung und Wäsche von der Leine, Diebstahl von Gartengeräten oder von Kinderwagen) mitversichert werden. In jedem Fall muss bei Diestählen die zuständige Polizei und der Versicherer informiert werden.

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