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Die eigenen vier Wände fürs Auto: Garagenbau

Wer sich für den Anbau einer Garage an das Eigenheim entscheidet, der kann zwischen zwei Garagenbauvarianten wählen: Die Massivgarage wird in vollständiger Eigenleistung erstellt, was günstiger, jedoch auch arbeits- und zeitintensiver ist. Bei der Wahl einer Fertig- oder Fertigteilgarage kann der Bau komplett angeliefert und konstruiert werden. Hier kann durch Eigenleistung bei eventuellen Vorarbeiten, dem nachträglichen Verputzen der Wände oder bei der eigenständigen Dachdeckung noch ein großer Batzen Geld eingespart werden.

Generell sollte man beim Bau einer neuen Garage auf ein paar grundsätzliche Dinge achten, damit der Neubau auch voll funktionstüchtig ist und ideal genutzt werden kann: Wenn es die Baufläche und das Grundstück erlauben, sollte die Größe der Garage so konzipiert sein, dass auch im Nachhinein noch eventuell ein größerer oder vielleicht sogar ein Zweitwagen darin Platz findet.

Eine direkte Zufahrt zur Straße sollte auf dem Lageplan gewährleistet sein. Auch vor dem Garagentor sollte ausreichend Stellplatz zum Ein- und Ausladen vorhanden sein. Eine eventuelle Rampe darf nicht zu steil geplant werden, damit das Ein- und Ausparken im Winter zu keiner ungemütlichen Rutschparie ausartet.

An ein passendes Garagentor, eventuellen Fenstern und einer Tür an der Rückseite zum Garten hin sollte ebenso schon bei der Garagenvorplanung gedacht werden. Wenn die Garage direkt an das Haus gesetzt wird, und eine Verbindungstür den direkten Zugang erlauben soll, muss diese aus Brandschutzgründen in jeden Fall feuerhemmend sein.

Auch an einen Wasseranschluss, Steckdosen für den Rasenmäher oder für andere elektrische Gartengeräte sowie an den eventuellen Einbau einer Heizung sollte gedacht werden. Übrigens: Das private Autowaschen ist nur bei vorhandenem Benzin- und Ölabscheider sowie Schlammfang vor der Garage erlaubt!

Quelle: fertiggarage.de, bauen.com
Bild: tachyondecay (Flickr)

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