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Designo Möbel – nur noch die Küchenmarke bleibt erhalten

Seit 1970 sind Designo Möbel bei Möbelkäufern als exklusive Markenmöbel bekannt. Während der ersten 20 Jahre waren moderne Polstermöbel, Betten und Kastenmöbel von Designo nur für teures Geld in Designerläden zu haben. Dabei überzeugten Designo Möbel mit exklusivem Design und hoher Qualität.

Später geriet Designo Möbel in die Krise und wurde vom ebenfalls exklusiven Modellverband WK-Wohnen aufgekauft, konnte sich aber nicht so recht erholen. Die Möbelmarke war zwar nach wie vor bekannt, doch der Umsatz ließ sich nicht steigern. Als es in den Jahren 2001 und 2002 auch dem WK-Verband immer schlechter ging, sprang die Verbundgruppe MHK (Marketing Handel Kooperation) ein, die vor allem auf Küchen spezialisiert war.

Die MHK brachte zuerst WK-Wohnen wieder auf Vordermann und versuchte danach auch der exklusiven Möbelmarke Designo Möbel, die weiterhin einen hohen Bekanntheitsgrad hatte, neuen Aufschwung zu verleihen. Neue, exklusive Möbel-Modelle und ein neues Vertriebskonzept sollten die Markenmöbel aus dem Umsatzloch holen.

Doch das Konzept ging nicht auf. Ende 2010 lief die Möbelmarke Designo aus. 'Wir sind seit Jahren über 50 Händler nicht hinaus gekommen. Damit kann man auf Dauer keine Rendite machen, weil die Stückzahlen einfach zu klein sind für Eigenentwicklungen und um gute Einkaufspreise zu erzielen', erklärte Marketing-Vorstand Dr. Daniel Schmid das Aus für Designo Möbel.

Allerdings wurde nur das Wohnmöbelsortiment von Designo aus dem Programm genommen. Designo Küchen dagegen konnten sich in den letzten Jahren sehr gut etablieren und bleiben daher im Sortiment von MHK erhalten. Während die Marke Elementa für die breite Vermarktung eingesetzt wird, wird Designo von MHK als Premiummarke gehandelt und dieses Konzept scheint aufzugehen.

Quelle: moebel-tipps.de, moebelkultur.de

 

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