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Der eigene Kräutergarten: Eine Wohltat für Augen und Gaumen

Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, gesunde und wohlschmeckende Kräuter im eigenen Kräutergarten anzubauen. Auf diese Weise kann man die Kräuter zum Kochen frisch ernten und so vielen Gerichten eine besondere Würze verleihen. Dabei braucht der Kräutergarten gar nicht unbedingt viel Platz: Schon in einem zwei Quadratmeter großen Beet können bis zu zwanzig Kräuter angebaut werden.

Selbst wer keinen Garten hat, muss auf den eigenen Kräutergarten nicht verzichten, wie Ursula Richterich, Leiterin des Ricola Kräutergartens im Schweizerischen Nenzlingen bei Laufen erklärt: 'Heilkräuter gedeihen auch auf dem Balkon, wenn man einige Regeln beachtet.' Bei der Gestaltung des Kräutergartens sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Je nach individuellem Geschmack und vorhandenem Platz können die Kräuter beispielsweise spiralförmig gepflanzt, als Mischkultur mit Gemüse und anderen Pflanzen kombiniert oder nach den Regeln der fernöstlichen Harmonielehre Feng Shui angeordnet werden.

Geht es dann an die Auswahl der Kräuter sollten ein paar Tipps beachtet werden: Vor allem die Intensität der Sonneneinstrahlung spielt eine große Rolle. Während einheimische Kräuter wie Liebstöckel, Petersilie und Schnittlauch am besten im lichten Schatten gedeihen, entwickeln Rosmarin, Salbei und Thymian ihr Aroma am besten bei mindestens fünf Stunden Sonnenschein. Noch mehr Sonne können Basilikum, Borretsch und Melisse vertragen.

Bevor man im eigenen Garten Kräuter säen kann, sollte man sichergehen, dass der Boden die notwendige Qualität aufweist. Wer es besonders eilig hat, der kann statt Samen auch Setzlinge aus der Gärtnerei einpflanzen.

Quelle: haus.de, mein-schoener-garten.de
Bild: Maria Lanznaster, magicpen (Pixelio)

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