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Das kann sich lohnen: Staatliche Fördermaßnahmen bei energieeffizienter Sanierung des Eigenheims

Wer in diesen krisengeplagten Tagen dennoch vor hat, sein in die Jahre gekommenes Eigenheim energieeffizient zu sanieren, kann von den derzeit niedrigen Zinsen und von den attraktiven staatlichen Förderungen profitieren!

Je umfangreicher die Sanierungsmaßnahmen ausfallen und je besser der energetische Standard umgesetzt wird, desto mehr gibt auch der Staat dazu. Der Förder-Service reicht von einer einmaligen Energieberatung über den Einsatz erneuerbarer Energien bis hin zur kompletten Haussanierung.

Was sich wirtschaftlich wirklich lohnt und energetisch sinnvoll ist, ist von jedem individuellen Gebäude abhängig. Auf einen Energieberater sollte direkt zu Anfang also in keinem Fall verzichtet werden, damit auf fachmännische Art der erforderliche energetische Modernisierungsbedarf des Eigenheims ermittelt werden kann.

Die Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) hat unterschiedliche allgemeine Sanierungspakete zusammengestellt, für den kleinen Geldbeutel bis hin zur aufwändigen Sanierungsarbeit. Diese Pakete sollen aufzeigen, was die ganze Modernisierungsarbeit in speziellen Fall kosten würde, wie viel vom Staat gefördert wird, und wann sich die Investitionen wirklich rechnen.

Wer zum Beispiel nur die Kellerdecke und die Rohrleitungen dämmt, Thermostat-Ventile einbaut, die Heizung regelmäßig und gründlich überprüft und entlüftet sowie stets auf die richtige Raumtemperatur achtet, für den rechnen sich diese kleineren Investitionen bereits nach 4 Jahren. Die Kosten belaufen sich auf circa 3.000 Euro, die Energieeinsparung pro Jahr auf ganze 710 Euro!

Wer jedoch beispielsweise eine Komplettsanierung zum modernen Effizienzhaus ins Auge fast, der wird mit reduzierten Energiekosten belohnt: Rund 85 Prozent lassen sich jährlich einsparen! Eine umfangreiche Dämmung überall dort, wo es notwenig ist, neue Fenster mit 2-Scheiben Wärmeschutzverglasung, der Einbau einer Pelletheizung und einer Solaranlage zur Trinkwasser-und Heizungserwärmung sowie eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sorgen für eine Energieeinsparung pro Jahr von circa 3010 Euro. Und Vater Staat greift einem mit rund 18.400 Euro unter die Arme…

Die Fördergelder für energieeffiziente Haussanierung werden in Form von Zuschüssen oder zinsgünstigen Darlehen zur Verfügung gestellt. Die wichtigsten Fördertöpfe des Bundes werden durch die KfW Förderbank und für erneuerbare Energien durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bereitgestellt. Für Sparfüchse lohnt es sich außerdem, beim örtlich zuständigen Umwelt- oder Bauamt nach weiteren Sanierungsförderungen des Landes zu fragen.

Quelle: news-und-trends.de, focus online
Bild: RainerSturm (Pixelio), Georg-H. Köhler (Pixelio)

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