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Dacherker: Mehr Platz und Licht auf dem Dachboden

Unter einem Dacherker versteht man eine bestimmte Form der Gaube, bei der die Fenster eine Ebene mit der Außenwand des Gebäudes bilden. Beim Ausbau des Dachbodens bieten sich Dacherker an, um für ausreichend Lichteinfall zu sorgen und gleichzeitig Wohnraum zu schaffen.

Beim Ausbau des Dachbodens stellen Dacherker eine attraktive Alternative zu Dachfenstern dar, wenn die Dachkonstruktion den Einbau zulässt. Dabei wird auch gleichzeitig mehr Platz auf dem Dachboden geschaffen.

Beim nachträglichen Einbau eines Dacherkers handelt es sich um eine durchgreifende Veränderung des äußeren Erscheinungsbildes. Deshalb muss man im Vorfeld klären, ob man entsprechende Genehmigungen bei der zuständigen Baubehörde einholen muss.

Für die Eindeckung von Dacherkern gibt es verschiedene Möglichkeiten, die man am besten mit einem Fachmann bespricht. Bei der Auswahl aus einem breiten Sortiment an Dachpfannen, witterungsbeständigem Titanzink oder edlem Schiefer, spielt neben dem individuellen Geschmack des Hausbesitzers auch die Verarbeitung der Eindeckung des Hauptdaches und der entsprechende Übergang zum Dacherker eine Rolle.

Werden klassische Schleppgauben eingesetzt, wird gerne Kupfer verwendet, denn das form- und witterungsbeständige Material passt sich problemlos an unterschiedliche bauliche Gegebenheiten an und verleiht dem Dacherker ein extravagantes Aussehen, das auch nach Jahrzehnten nicht an Reiz verliert.

Werden für den Dacherker Walm-, Sattel- oder Giebelgauben verwendet, ist die Eindeckung des Dacherkers meist die gleiche wie beim Hauptdach. An den seitlichen Flächen des Dacherkers werden in den meisten Fällen kleinformatige Eindeckmaterialien verwendet, damit sich der Dacherker optisch besser ins Gesamtbild einfügt.

Quelle: bauen.de, baumarkt.de
Bild: Jean Pierre Hintze (Flickr)

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