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Wärme-Contracting: Eine sparsame Möglichkeit für Hauseigentümer

Wenn man im Winter in seine kühle Wohnung kommt gibt es nichts schöneres als seine Heizung aufzudrehen, um eine angenehme Wärme zu erzeugen. Es gibt aber alte Häuser in denen Heizungsanlagen veraltet sind und eine Erneuerung für den Eigentümer eine sehr kostspielige Angelegenheit wäre. Viele Hauseigentümer greifen daher auf das Contracting zurück.

Beim Contracting mit einem Wärmeunternehmen geht der Hauseigentümer kein großes finanzielles Risiko ein, denn es handelt sich hierbei um einen Vertrag, den der Eigentümer mit einem Wärmeunternehmen abschließt, der auf Geben und Nehmen basiert. Das Wärmeunternehmen, Contractor genannt, kümmert sich komplett um den Ausbau der alten Heizung und entsorgt diese ordnungsgemäß. Daraufhin wird eine komplett neue Heizungsanlage eingebaut, die den aktuellen Standards entspricht. Vor dem Einbau wird zwischen dem Wärmelieferanten und dem Eigentümer eine Vertragslaufzeit festgelegt. Wenn diese abgelaufen ist, verpflichtet sich das Unternehmen die Heizungsanlage wieder auszubauen.

Der Vermieter wiederum bezahlt dem Unternehmen ein sogenanntes Contracting-Entgelt, was viel günstiger ist als die eigene Finanzierung einer Heizungsanlage. Auch weitere Einsparungen sind auf lange Sicht mit dieser Art von Vertrag möglich, denn durch den Contracting-Vertrag spart er die enorme Investition in eine neue Heizungsanlage und könnte das gesparte Geld anders investieren oder einfach sparen. Zudem spart er den Ausbau der alten Heizung. Er ist somit nur ein Abnehmer von Wärmeenergie und hat dennoch durch diesen Entschluss einen großen Vorteil, denn durch den Einbau von einer neuen Heizung erhöht sich der Marktwert des Hauses. Zudem werden eventuelle Mieter sich über eine niedrigere Heizungsabrechnung freuen, die eine neue Heizungsanlage verspricht.

Quelle: news.myimmo.de
Bild: derfokel (Flickr)

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