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Bodenplatten für Balkon – welche Materialien gibt es?

Bodenplatten für den Balkon gibt es in allen möglichen Materialien, Farben und Designs. Sie lassen sich in Trockenbauweise im praktischen Klick-System auf dem vorhandenen Boden verlegen, ohne auf dem Untergrund befestigt zu werden. Dadurch kann der Boden je nach Witterungsverhältnis 'arbeiten', ohne dass dabei Bodenwellen entstehen.

Generell gibt es Bodenplatten für den Balkon aus Polypropylen (kurz PP), Kunststoff, Naturstein wie Schiefer oder Granit, Kunststein wie Keramik oder Klinker oder aus Holz. Für welches Material man sich entscheidet hängt vor allem von den persönlichen Vorlieben ab. Allerdings sollte man auch die Vor- und Nachteile beachten, die jedes Material als Bodenbelag für den Balkon mit sich bringt.

So sind beispielsweise Bodenplatten aus Stein schwerer als Kunststoff- oder Gummiplatten, weshalb vor dem Verlegen von Steinplatten die Statik des Balkons geprüft werden sollte. Ein Bodenbelag aus Holz verspricht zwar eine gemütliche und warme Atmosphäre auf dem Balkon, er muss aber auch in gewissen Abständen imprägniert werden, um dauerhaft vor Witterungseinflüssen geschützt zu sein.

Besonders pflegeleicht, frostsicher und verrottungsfest sind dagegen Bodenplatten aus Gummi. Diese haben außerdem schalldämmende und isolierende Eigenschaften. Wer von den positiven Eigenschaften der Gummiplatten profitieren möchte, sollte allerdings beim Kauf nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Qualität achten.

Auch der Zuschnitt der Bodenplatten für den Balkon hängt vom Material ab. Während man Bodenplatten aus Kunststoff oder aus Holz mit einer elektrischen Stichsäge zuschneiden kann, benötigt man für Naturstein- oder Kunststeinplatten ein Naßschneidegerät oder eine Flex. In jedem Fall sollte man bei den Schneidearbeiten eine Schutzbrille und Schutzkleidung tragen, um sich nicht zu verletzen.

Quelle: balkon-terrasse-garten.com, balkon-boden.de

 

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