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Blumenpracht auf Balkonien: Balkonbepflanzung leicht gemacht!

Endlich ist der Frühling da! Und mit ihm kommt die Lust, den Balkon so richtig prächtig zu bepflanzen. Aber wie? Und was pflanzt man wann am besten? Auch Neulinge mit grünem Daumen können ihren Freisitz ebenso mit wenig Aufwand, aber einer großen Wirkung mit einem traumhaften Blüten- und Blätterwerk ausstatten.

Für die richtige Gestaltung des Balkons bedarf es nicht nur saftiggrüner Pflanzen und bunten Blumen, sondern auch passender, frostsicherer Gefäße mit Abzugsloch für Wasser im Vasenboden, Blähton und hochwertiger Blumenerde mit PH-Wert zwischen 5,5 und 6,5.

Nach den Eisheiligen Mitte Mai fällt dann der Startschuss für die Balkon-Bepflanzung. Im Sommer muss die Erde regelmäßig auf Feuchtigkeit kontrolliert und welke Blüten von den Stängeln abgezwackt werden. Gießen und Düngen sind das Pflichtprogramm für Balkonbepflanzer im Sommer. Im Herbst sollten schon die Blumenzwiebeln für das nächste Frühjahr gepflanzt werden. Wenn es im Winter richtig kalt wird, ist es an der Zeit, die Pflanzen, die im Freien überwintern, mit Jute, Vlies und Strohmatten zu verpacken und sie regelmäßig auf Krankheiten zu kontrollieren.

Bei der Anordnung der Pflanzen auf dem Balkon sollte stets auf den Wuchscharakter der Gewächse geachtet werden: Hängepflanzen sollten - von innen aus betrachtet - in die vorderste Reihe gestellt werden, damit sie über die Brüstung hinauswachsen können. Hohe, stehende Pflanzen sollten in die hintere Reihe gepflanzt werden, und die Lücken werden mit den niedrigeren Gewächsen aufgefüllt.

Für einen sonnigen Südbalkon empfiehlt es sich, Pflanzen auszuwählen, die vor allem in der vollen Sonne ihre Schönheit entfalten. Strauchmargerite, Petunie, Mehlsalbei, Geranie und der Feuersalbei sind nur einige von vielen Pflanzenarten, die die Sonnenstrahlen besonders mögen. Aber Vorsicht: An heißen Sommertagen kann es durchaus notwendig sein, die Gewächse sogar zweimal zu gießen!

Auf einem schattigen Ost- oder Westbalkon fühlen sich Pflanzen wie Fuchsien, Begonien, das fleißige Lieschen, die Studentenblume sowie Efeu und Farne besonders wohl. Die Pflanzen im Halbschatten sollten nicht zuviel bewässert werden, da sonst Fäulnis durch Staunässe auftreten kann. Die Wurzeln können sich zudem in eher trockener Erde besser entfalten.

Und dann immer der Nase nach: Wer seinen Balkon in eine wahre Duftoase verwandeln will, der kann sich unter den Duftstars der Blütenpflanzen je nach Geschmack die Richtigen aussuchen: Die Vanilleblume und die Duftwicken verströmen ein feines Vanillearoma, der Duftsteinrich lockt mit seinem Honigduft, und die bunten Duft-Pelargonien bezaubern durch zarte Gerüche aus Minze, Rose, Zitrone oder Gewürzen. Auch ein Kräuterpotpourri aus Lavendel, Rosmarin, Oregano und Pfefferminze ist buchstäblich Salbei für die Nase. Und wer es ganz mediterran mag, der kann sich noch ein fruchtig-frisches Zitronenbäumchen dazustellen!

Quelle: gartenatelier.de, lbs.de
Bild: pizzodisevo (Flickr)

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