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Blühende Paradiese "made in Britain": Romantische Cottagegärten

Kein Garten wirkt wohl romantischer als ein englischer Cottagegarten. Eine Vielzahl verschiedenster Pflanzen, die fast willkürlich und auf kleinstem Raum verteilt werden, verleiht diesen Gärten ihren ganz besonderen Charme.

Buntes Durcheinander und ungezähmte Wildheit statt penibler Rasenfläche und säuberlich geordneten Blumenbeeten: In einem Cottagegarten ist ein natürliches Aussehen das A und O der Gartenbepflanzung, eben wie von Mutter Natur höchst persönlich und nicht von Menschenhand angelegt…

Gemütlich sollte er sein, der Garten im Country - Stil, möglichst naturbelassen und auf keinen Fall streng und geordnet. Ein Cottage war ursprünglich ein kleines Haus für Landarbeiter, die in ihren Gärten auf kleinster Fläche eine unendliche Zahl von Nutzpflanzen wie Gemüse und Kräuter anbauten, hegten und pflegten. Blumen kamen als Gartendekor erst später in diese englischen Gärten dazu.

Man muss natürlich nicht Besitzer eines englischen Cottages sein, um den dazu passenden Garten anlegen zu können. Viel wichtiger sind spezielle Gartengestaltungsregeln: Rankgerüste, Pergolen und Ziegelmauern bestückt mit Moosen und Flechten geben dem Naturgarten Struktur und gliedern ihn in grüne Räume auf. Die passenden Gartenmöbel runden die romantische Gartenlandschaft noch ab!

Die Mischung macht's: Kletterpflanzen wie Clematis und Blauregen, aber vor allem Rosen sind eine der wichtigsten Accessoires aus dem Pflanzenrepertoire des Cottagegartens, die sich möglichst um romantische Rundbögen und nostalgische Rankgerüste winden sollten. Duftwicke, Kornblume, Mohn, Bartnelke sind nur einige von vielen weiteren Stauden, die in einem Bauerngarten ein Plätzchen finden. Und Hortensien, Flieder, Salbei und Lavendel verzaubern die Luft im Frühling und Sommer hier mit betörenden Düften.

Auch zum Naschen sollte eine Ecke im Cottagegarten freigehalten werden: Allerlei Gartenkräuter neben Rhabarber, Brombeere neben Himbeere sowie Rote und Schwarze Johannisbeeren neben Stachelbeeren geben Marmeladenfreunden mehr als genug Anlass zum fleißigen Einkochen! Und die Obstbäume? Sie werden einfach dort gepflanzt, wo sie besonders pittoresk wirken…

Quelle: welt.de, green-24.de
Bild: Susie (Flickr)

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