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Stromfresser im Haushalt finden und Geld sparen

Stromfresser gibt es in jedem Haushalt - das ist ärgerlich, denn sie schlagen sich negativ in unserer Energierechnung nieder, obwohl der Verbrauch meistens total unnötig ist. Wer sparen will, sollte wenigstens die größten Stromfresser finden - und sich so vor zu hohem Stromverbrauch schützen. Auf Komfort muss man dabei eigentlich nicht verzichten, sind es doch oft nur ganz kleine Dinge, auf die man in der Zukunft einfach besser achten sollte. Und über mehr Geld in der Haushaltskasse, das am Ende dabei rumkommt, freut sich jeder.

Wichtig ist natürlich, auf unnötige Dinge komplett zu verzichten: Muss man den elektrischen Handtuchtrockner im Sommer wirklich laufen lassen? Einen Durchlauferhitzer schaltet man am besten nur dann an, wenn man ihn wirklich braucht - und reguliert die Temperatur auf ein sinnvolles Maß. Und zum Schluss: Schauen Sie mal in Ihrem Keller nach: Hier stehen in den allermeisten Fällen die größten Stromfresser - diese sollten entsorgt und/oder ausgetauscht werden!

Fotos: Flickr

Strom sparen bei Haushaltsgeräten: Kühlschrank
Der Kühlschrank verbraucht viel Strom und das sehr konstant - aber obwohl unverzichtbar, bietet er doch auch Sparpotenziale. Prüfen Sie die Einstellungen, wie hoch ist eigentlich die Temperatur in ihrem Kühlschrank? Oft sind die Temperaturen viel zu niedrig gewählt - und werden aus Gewohnheit nicht erhöht. Dabei reichen sieben oder acht Grad vollkommen aus - Lebensmittel müssen gar nicht auf null Grad herunter gekühlt werden, um länger zu halten.

Tauen Sie ihren Kühlschrank regelmäßig ab! Vereisungen oder viel Wasser im Kühlschrank sind ein sicheres Zeichen dafür, dass das Gerät überarbeitet ist und viel zu viel Strom verbraucht.

Lassen Sie Essensreste gut abkühlen, bevor Sie sie zur Aufbewahrung wieder hinein stellen - eine 50 Grad heiße Suppe beispielsweise verbraucht etwa 14 Prozent mehr Strom zum Herunterkühlen, als eine zimmerwarme Suppe.

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Strom sparen bei Haushaltsgeräten: Wäschetrockner
Der Wäschetrockner ist einer der größten Stromfresser im Haushalt und meist ist er völlig überflüssig. Wer viel Geld sparen will, sollte komplett auf ihn verzichten und die Wäsche an der Luft trocknen. Wer so gar nicht auf einen Wäschetrockner verzichten kann oder möchte, der sollte einen Kondenstrockner mit einer Wärmepumpe einsetzen. Der Kaufpreis eines solchen Trockners ist zwar deutlich höher, er verbraucht aber lediglich die Hälfte des Stroms, den ein herkömmlicher Trockner benötigt. Die Geldersparnis zeigt sich also bei den Stromrechnungen. Dennoch: Die Wäsche auf der Wäscheleine zu trocknen ist immer noch die beste Lösung! Und die Geldsparendste.

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Strom sparen bei Haushaltsgeräten: Wäschetrockner
Der Wäschetrockner ist einer der größten Stromfresser im Haushalt und meist ist er völlig überflüssig. Wer viel Geld sparen will, sollte komplett auf ihn verzichten und die Wäsche an der Luft trocknen. Wer so gar nicht auf einen Wäschetrockner verzichten kann oder möchte, der sollte einen Kondenstrockner mit einer Wärmepumpe einsetzen. Der Kaufpreis eines solchen Trockners ist zwar deutlich höher, er verbraucht aber lediglich die Hälfte des Stroms, den ein herkömmlicher Trockner benötigt. Die Geldersparnis zeigt sich also bei den Stromrechnungen. Dennoch: Die Wäsche auf der Wäscheleine zu trocknen ist immer noch die beste Lösung! Und die Geldsparendste.

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Strom sparen bei Haushaltsgeräten: Geschirrspülmaschine
Bei dem Geschirrspüler dreht sich das Blatt - oft spart dieser viel mehr Energie, als es die Handarbeit tut. Eine gute Nachricht für alle also, die den Abwasch als lästig und zeitraubend empfinden. Im Automatikprogramm einer Geschirrspülmaschine kostet der Abwasch circa 30 Cent, wer im Sparprogramm oder Ökoprogramm wäscht, zahlt sogar noch weniger - nur 25 Cent werden hier fällig. Zum Vergleich: Das Abwaschen mit der Hand kostet pro Abwasch etwa 40 Cent. Beachten Sie aber, dass ihre Geschirrspülmaschine eine gute Energieklasse vorweist - sonst verbraucht sie natürlich mehr und die Rechnung stimmt nicht mehr.

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Ladegeräte als heimliche Stromfresser
Lassen Sie ihr Handy oder Smartphone gerne einfach am Ladegerät in der Steckdose? Oder das Ladegerät sogar ganz allein, ohne dass ihr Telefan lädt? Das ist eine klassische Kostenfalle, denn die kleinen Geräte werden so zu wahren Stromfressern im Haushalt. Halten Sie mal ihre Hand daran: Die Ladekabel werden warm. Und das bedeutet, dass sie Energie verbrauchen - ganz ohne Sinn und Zweck. Gewöhnen Sie sich an, das Handy, die elektrische Zahnbürste, den Rasierer, den Fotoapparat, das Laptop usw. wirklich nur so lange zu laden, wie notwendig. Ziehen Sie danach das Ladegerät aus der Steckdose. Fertig - und ganz einfach, oder?

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Standby-Funktionen
Der Standby-Betrieb beim Fernseher oder bei der Stereo-Anlage ist schon wirklich praktisch. Und im Standby-Modus verbrauchen die Geräte ja auch nicht so viel, oder? Nun, natürlich brauchen sie weniger Strom, als wenn sie angeschaltet wären - aber sie verbrauchen dennoch Energie. Besonders ältere Geräte entpuppen sich dabei als Stromfresser - bei einer älteren Stereoanlage können dies um die 20 Euro im Jahr sein. Neuere Technik ist sparsamer - verbraucht ein älteres Modell noch mehr als zehn Watt im Standby-Modus, sind es bei allen Geräten, die ab dem Jahr 2013 hergestellt worden sind, nur noch ein halbes Watt oder weniger. Das wurde per Gesetz erlassen.

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Standby-Funktionen
Der Standby-Betrieb beim Fernseher oder bei der Stereo-Anlage ist schon wirklich praktisch. Und im Standby-Modus verbrauchen die Geräte ja auch nicht so viel, oder? Nun, natürlich brauchen sie weniger Strom, als wenn sie angeschaltet wären - aber sie verbrauchen dennoch Energie. Besonders ältere Geräte entpuppen sich dabei als Stromfresser - bei einer älteren Stereoanlage können dies um die 20 Euro im Jahr sein. Neuere Technik ist sparsamer - verbraucht ein älteres Modell noch mehr als zehn Watt im Standby-Modus, sind es bei allen Geräten, die ab dem Jahr 2013 hergestellt worden sind, nur noch ein halbes Watt oder weniger. Das wurde per Gesetz erlassen.

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WLAN und Smarte Haushaltsgeräte
Smarte Haushaltsgeräte, das sind untereinander vernetzte und über das Smartphone steuerbare Haushaltsgeräte, werden immer präsenter in deutschen Haushalten. Das ist eine feine Sache - allerdings muss dafür immer das WLAN laufen. Und kleinen, smarten Computer sind deshalb auch immer aktiv - erstellen stetig neue Statusmeldungen, sie suchen nach Verbindungen - und sie verbrauchen dabei eben Strom. Man sollte sie, um Strom zu sparen, in jedem Fall so programmieren, dass sie wirklich nur dann aktiv laufen, wann sie wirklich gebraucht werden.

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Energiesparlampen, LED und alles neu - und dennoch hoher Stromverbrauch?
Sie haben alle Glühbirnen zu Hause durch Energiesparlampen oder LED-Leuchten ersetzt? Sie haben einen Energie sparenden Kühlschrank und fast alle Haushaltsgeräte sind neuwertig? Ihr Energiekonsuum ist dennoch so hoch wie vorher - oder schlimmer: Er ist höher?

Vielleicht liegt das daran, dass sie einfach mehr technische Haushaltsgeräte haben als früher. Und auch dass neue Geräte immer weniger vebrauchen als ältere Modelle ist nur bedingt wahr - denn oft sind die neuen Geräte viel größer, als die alten. Der alte Röhrenfernseher war bestimmt viel kleiner als Ihr neuer, großer Plasmafernseher - stimmst? Das bedeutet: Der Verbrauch ist vermutlich gleich.

Früher waren der Kühlschrank, der Gefrierschrank, die Waschmaschine und die Beleuchtung die größten Stromfresser im Haushalt - heute sind es Computer und Unterhaltungselektronik, die ordentlich zuschlagen. Schauen Sie doch mal genau hin: Müssen immer drei Computer gleichzeitig laufen? Muss der Fernseher so groß sein? Reichen nicht Boxen und der iPad statt großer Stereoanlage aus?

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Sinnvoll: Energiespar-Modus und Funktionen deaktivieren
So gut wie alle technischen Haushaltsgeräte verfügen heutzutage über einen Energiespar-Modus. Und man sollte diesen unbedingt nutzen! Zudem kann man einfach alle die Funktionen deaktivieren, die man gerade gar nicht braucht - das Laptop beispielsweise stellt man auf Akkubetrieb und aktiviert damit ganz automatisch die Stromsparfunktion. Router oder Setup-Boxen sind normalerweise auf Dauerbetrieb gestellt - man kann sie aber auch programmieren und sie gehen aus, wenn man sie nicht braucht (nachts zum Beispiel). Das funktioniert mit Sicherheit nicht bei allen Geräten, weil sie eventuell komplett neu programmiert werden müssen nach dem Ausschalten - probieren Sie einfach mal aus, wie das bei Ihnen zu Hause ist. Smartphones benötigen nicht dauerhaft Funktionen wie GPS, Bluetooth oder Internet - auch diese Funktionen könnten Sie einfach abschalten um Strom zu sparen.

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Stromfresser austauschen
Die allerschlimmsten unter den Stromfressern im Haushalt sind die vergessenen: Eigentlich ausgemustert, im Keller abgestellt - aber nie ausgeschaltet. Der zweite Kühlschrank für Getränke beispielsweise - quasi ein Klassiker. Und ein enormer Stromschlucker! Da ist es natürlich klar, dass Sie weiterhin viel Strom verbrauchen - a) weil das alte Gerät immer noch läuft. Und b) weil noch ein weiteres dazu gekommen ist.

Da gilt es: Wirklich ausmustern. Aber aufgepasst, aus ökologischer Sicht ist auch dies nicht immer sinnvoll, weil die sogenannten Umweltkosten für die Herstellung eines neuen Gerätes eine Rolle spielen. Wenn ein Gerät noch voll funktionstüchtig ist, sollte man es einfach weiter nutzen und erst dann entsorgen, wenn ein Sachschaden auftritt, der nicht mehr zu reparieren ist.

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EU-Energielabel - verwirrend?
Auf allen elektrischen Neugeräten sieht man heutzutage ein Energielabel, welches die Energieeffizienzklasse und somit den Stromverbrauch angibt. Diese werden aber häufig kritisiert, sind sie doch nicht einheitlich für die vielen verschiedenen Produktgruppen. Der sparsamste Staubsauger ist zum Beispiel mit der Effizienzklasse A ausgewiesen. Beim Kühlschrank reicht die Klassifikation hingegen bis zu A+++. Ein Tipp: Im Fachhandel wird schnell klar, wie die Einstufungen bei den Neugeräten sind, also ob sie bis A oder A+++ reichen. Greifen Sie entsprechend immer zu einem Gerät, welches besonders niedrig im Verbrauch ist. Immer. Egal, ob Staubsauger oder Kühlschrank.

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EU-Energielabel - verwirrend?
Auf allen elektrischen Neugeräten sieht man heutzutage ein Energielabel, welches die Energieeffizienzklasse und somit den Stromverbrauch angibt. Diese werden aber häufig kritisiert, sind sie doch nicht einheitlich für die vielen verschiedenen Produktgruppen. Der sparsamste Staubsauger ist zum Beispiel mit der Effizienzklasse A ausgewiesen. Beim Kühlschrank reicht die Klassifikation hingegen bis zu A+++. Ein Tipp: Im Fachhandel wird schnell klar, wie die Einstufungen bei den Neugeräten sind, also ob sie bis A oder A+++ reichen. Greifen Sie entsprechend immer zu einem Gerät, welches besonders niedrig im Verbrauch ist. Immer. Egal, ob Staubsauger oder Kühlschrank.

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