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Bausparvertrag aufstocken: Darlehenssumme einfach erhöhen

Wenn der Zeitpunkt der Zuteilung der Bausparsumme kommt, kann es durchaus sein, dass man sich nicht für den sofortigen Hausbau entscheidet, sondern seinen Bausparvertrag aufstocken will. Dies ist in der Regel ohne größere Probleme möglich. Meistens ist das Aufstocken des Bauvertrags mit einer Wartezeit von einem Jahr bis zur nächsten Zuteilung verbunden.

Dafür erhöht sich aber die Bausparsumme, die man dann zum Hausbau verwenden kann. Prinzipiell gilt: Wer seinen Bausparvertrag aufstocken will, kann dies in unterschiedlicher Höhe tun. Wer mehr Geld braucht, muss dabei meistens auch längere Zeit abwarten, bis er oder sie auf das Geld zugreifen kann.

Wer beispielsweise seine alte Bausparsumme von 30.000 Euro mit einer Ansparung von ungefähr 45 Prozent um 10.000 Euro auf insgesamt 40.000 Euro erhöhen will, muss in etwa anderthalb Jahre warten. Wer seine Bausparsumme um 20.000 Euro aufstocken will, muss dagegen drei Jahre warten. Im ersten Fall würde die monatliche Belastung 160 Euro betragen, im zweiten Fall 200 Euro.

Bausparvertrag aufstocken ist jedoch nur eine der Möglichkeiten, die man hat, wenn die Zuteilung der Bausparsumme erfolgt. Eine andere besteht darin, das Geld unmittelbar zum Hausbau zu verwenden. In der Regel muss man rund 50 Prozent der Bausparsumme angesammelt haben, damit das Geld zugeteilt wird. Die Bausparzeit kann tarifabhängig zwischen anderthalb und fünf Jahren betragen.

Die Bausparsumme besteht aus dem Guthaben, das über Jahre angespart wurde, und dem Darlehen, das die Bausparkasse zu bestimmten, vorher vereinbarten Konditionen zuteilt. Dabei gilt auch, dass die Bausparkasse das Darlehen direkt an den Bauträger auszahlen kann. Wer jedoch der Meinung ist, dass er oder sie zum Zuteilungszeitpunkt noch nicht bauen will, kann, wie gesagt, den Bausparvertrag aufstocken.

Quelle: haus.de

 

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