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Bauen mit Förderung von Wohnriester

Das Eigenheim ist der Traum vieler Menschen – insbesondere für junge Familien ist es aber häufig schwierig, die Finanzierung eines Hauses sicherzustellen. Durch die Baufinanzierung mit Wohnriester können Hausbesitzer bei der Finanzierung in Zukunft bis zu 50.000 Euro sparen und dadurch die Phase der Immobilienfinanzierung um bis zu fünf Jahre deutlich verkürzen, da Wohnriester durch staatliche Zulagen gefördert wird und zudem eine Steuerersparnis von etwa 700 Euro pro Jahr bringt.

Alle Pflichtversicherten der gesetzlichen Rentenversicherung und Förderberechtigten ohne Gehaltsverdienste haben die Möglichkeit, die Wohnriester-Förderung zu nutzen. Wohnriester kann auch von Eltern während ihrer Elternzeit bei einem Sockelbetrag von 60 Euro jährlich in Anspruch genommen werden. Zu beachten ist, dass ab 2012 ein jährlicher Beitrag von 60 Euro zu zahlen ist. Wohnriester-Nutzer erhalten jedoch neben der jährlichen Grundzulage von 154 Euro, seit 2008 auch für jedes Kind eine Zulage von 300 Euro.

Um die komplette Förderung von Wohnriester auszuschöpfen, ist es wichtig, dass bei verheirateten Paaren beide Eheleute jeweils einen eigenen Vertrag über die Bauförderung besitzen. Zudem muss beachtet werden, dass die Hausbesitzer vier Prozent ihres Vorjahreseinkommens abzüglich der Zulagen, die beim Abschluss des Vertrags anfallen, einzahlen.

Der große finanzielle Vorteil der Riester-Förderung lässt sich gut an einem Beispiel verdeutlichen. Bereits nach 25 anstatt 30 Jahren und mit einer Ersparnis von 49.200 Euro hat ein Ehepaar mit einem Baby und einem jährlichen Einkommen von 70.000 Euro seine Immobilie abbezahlt, das einen Vertrag über eine Förderung von 200.000 bei einer Zinshöhe von 0,5 Prozent, jährlichen Zulagen von 608 Euro und 700 Euro Steuerersparnis abschließt.

Quelle: news.myimmo.de

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