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Augen auf bei der Wohnungsübergabe!

Wer einen neuen Mietvertrag unterschrieben hat, will meist so schnell wie möglich in die neue Wohnung einziehen. Doch bevor das geschieht, sollte eine ordnungsgemäße Wohnungsübergabe stattfinden. Bei der Wohnungsübergabe sollten Mieter auf alle Details achten. Mögliche Mängel oder Schäden an der Mietwohnung müssen in einem Protokoll schriftlich festgehalten werden. Auf diese Weise sichern sich die Mieter dagegen ab, beim Auszug für Mängel oder Schäden aufkommen zu müssen, die bereits beim Einzug bestanden.

Neben Farbanstrichen und Tapeten, sollten bei der Wohnungsübergabe auch Fußböden, Fliesen im Bad und in der Küche sowie Wasserhähne und elektrische Geräte in Augenschein genommen werden. Außerdem sollte man prüfen, ob sich alle Fenster und Türen problemlos öffnen und kippen lassen und ob Schimmelbildung vorhanden ist.

Wurden im Übergabeprotokoll Schäden und Mängel festgehalten, sollte der Mieter vom Vermieter fordern, dass er diese innerhalb einer konkreten Frist beseitigt. Für Mängel, die bereits während der Wohnungsübergabe bestanden, kann im Nachhinein laut Mietrecht keine Mietminderung gefordert werden. Eine Ausnahme stellen versteckte Mängel dar, die erst später entdeckt werden. Diese müssen unverzüglich nach Entdeckung dem Vermieter schriftlich angezeigt werden.

Auch beim Auszug sollte eine ordnungsgemäße Wohnungsübergabe stattfinden. Dadurch lässt sich bei der Wohnungsabnahme feststellen, welche Schäden an der Mietwohnung während der Mietzeit entstanden sind. Auf diese Weise kann der Hausbesitzer sicherstellen, dass sein Eigentum in gutem Zustand erhalten bleibt und der Mieter schützt sich davor, dass ihm nachträglich Schäden angelastet werden, die beispielsweise bei Renovierungsarbeiten durch Handwerker verursacht wurden oder die schon zu Beginn des Mietverhältnisses bestanden sind.

Quelle: faz.net,immonet.de
Bild: mdornseif (Flickr), einzmedia (Pixelio)

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