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Alter Kern, neue Schale: Hausfassadensanierung

Die Fassade eines Hauses ist- so sagt man bekanntlich- die Visitenkarte der eigenen vier Wände: Sie kann viel über ihre Bewohner aussagen! Daher ist es gerade an vielbefahrenen Straßen mit Autoabgas- und Flugstaubattacken wichtig, die Fassade sauber und instand zu halten, und das nicht nur aus optischen Gründen. Denn harmlose Schäden an der Fassade können sich über die Jahre hinweg zu kostenintensiven Problemen entwickeln.

Wer sowieso diverse Umbauarbeiten oder Bauwerkssanierungen in Betracht zieht, der kann auch gleich die Fassade mit einplanen. Denn vor allem bei Putzfassaden ist der Aufwand oft geringer als gedacht. Zumeist wird der alte Putz, wenn er nicht ohnehin schon bröckelt, abgetragen, oder der Schmutz mit einer Bürste und Seifenwasser abgebürstet. Abgeplatzte Stellen sollten beigeputzt und glatt geschliffen werden.

Dann wird ein ganz neues Putzsystem oder ein dünnschichtiger Renovierungsputz mit Gewebeeinlage aufgetragen. Hier sind der Farbgebung sowie der Auftragungsart natürlich keine Grenzen gesetzt. Gelbe Fassadenwände sind schließlich sehr einladend und strahlen dezente Fröhlichkeit aus…

Ökologisch betrachtet eignen sich mineralische Außenputze hervorragend für eine Fassadensanierung, da sie besonders widerstandsfähig sind, eine hohe Lebensdauer aufweisen und auf natürliche Weise vor Algen- und Pilzbefall schützen. Außerdem sorgen sie sogar für ein gesundes Wohnklima, da die Oberfläche diffusionsoffen bleibt und keine gesundheitsgefährdenden Lösemittel beinhalten.

Wer ein wenig mehr Arbeit und Geld in die Fassadensanierung investieren will, der kann mit einer Heizkostenminderung von ganzen 50 Prozent belohnt werden: Eine neue Wärmedämmung an der Außenwand als Wärmedämm-Verbundsystem lässt weniger Innenwärme nach außen strömen und weniger Kälte in die beheizten Wohnräume gelangen. Das System kann dann ebenso nach Lust und Laune mit einem gängigen, atmungsaktiven Außenputz gestaltet werden. Aber Achtung bei Altbauten: Hier sollten die Wände in keinem Fall versiegelt werden, damit es später keine Feuchtigkeitsschäden gibt.

Quelle: renovieren.de, bauen.com
Bild: Dieter Schütz (Pixelio)

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