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Alte Schachtel mit modernem Look: Sanierung von Altbauten

Häuser, die aus den 70er- und 80er-Jahren stammen, erscheinen dem heutigen Architekturgeschmack als besonders unangemessen. Was in vergangenen Zeiten modern war, gilt heute als hoffnungslos veraltet. Mit den Architekturtrends ist es wie mit der Mode: Sie kommen und gehen, und oft sind die Objekte aus alter Zeit eher unpraktisch und unrentabel.

Terrassen und Balkonbrüstungen aus Waschbeton, quadratische und schlecht isolierte Fenster, dunkle Wohnräume, unwirtschaftliche Grundrisse und flache Dächer sind nur einige der vielen unvorteilhaften Merkmale der Altbauten von vor 30 Jahren.

Es hilft alles nichts: Diese Art von Gebäuden findet sich immer öfter auf dem Immobilienmarkt. Gerade wenn sie ein Familienerbstück ist, muss man sich zwangsläufig mit der veralteten Architektur beschäftigen. Und bei näherem Hinsehen lohnt es sich sogar, sich mit den Altbauten sanierungstechnisch zu befassen.

Vor allem energetisch gesehen kann man viel aus den alten Häusern herausholen: eine moderne Wärmedämmung im Wand- und Kellerbereich sowie ein Einbau einer technisch hochwertigen Heizanlage können den Energiebedarf um ganze 88% wie bei einem Niedrigenergiehaus senken!

Mit moderner und kreativer Note kann man so manchen hässlichen Altbau im Innenraum durch eine komplette Umkrempelung des Grundrisses wiederbeleben und ihm ein attraktives Flair geben.

Dabei steht die moderne Innenraumgestaltung dann zum äußeren Aussehen aus der Entstehungszeit. Der Einbau von großen Fenstern sorgt für lichtdurchflutete Räume und eine direkte Beziehung zum Garten und zur direkten Umwelt. Auch die Wahl des Bodenbelags ist sehr wichtig für ein gemütliches, modernes Wohnklima. So kann das eigene Wohnhaus im 70er-Jahre Look langsam sogar zur Stil-Ikone werden...

Quelle: welt.de, immowelt.de
Bild: Niels Heidenreich (Flickr)

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