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Als Kammerjäger selbst aktiv werden: Schädlingsbekämpfung in der Wohnung

Da läuft es einem kalt den Rücken hinunter, wenn es in den eigenen vier Wänden anfängt zu Kreuchen und zu Fleuchen: Silberfischchen, Kakerlaken und anderes Ungeziefer in der Wohnung sind nicht nur besonders eklig - vor allem sind sie auch ein ernsthafter Wohnungsmangel!

Was ist zu tun gegen die unliebsamen Mitbewohner, die des Nachts aus allen Ecken hervorkriechen können und erheblich zur Minderung der Wohnqualität und des Wohlbefindens zu Hause beitragen? Meistens kann man selbst gar nichts für die ungebetenen Gäste im Haus, denn die Eier der meisten Krabbeltierchen können nichts ahnend schon im Einkaufskorb oder über die Verpackung von Lebensmitteln, Paletten und gebrauchten Elektrogeräten mit nach Hause geschleppt werden.

Keine Panik! Schaben und Kakerlaken zum Beispiel kann man auch ganz effektiv bekämpfen. Übliche Insektizide sind allerdings bedenklich, denn sie sind gesundheitsschädigend, und durch sie werden zumeist nur die Tiere beseitigt, die direkt mit den Mitteln in Kontakt kommen: Ihre Brut überlebt! Eine kostenintensive Variante ist da der Kammerjäger, der aber auch eher durch kontinuierlichen Gifteinsatz den Tierchen den Gar ausmacht. Ungiftige Schädlingsbekämpfungspulver im Handel wären da eine bessere Alternative: Das verheerende "Futter" wird von den Schaben gefressen und ihre Brut ein für alle Mal vernichtet!

Andere Tierchen wird man über mechanische und chemische Mittel los: Experten raten, es zunächst mit Hilfsmitteln wie Fliegengitter, Insekten- oder Nagerfallen zu versuchen. Ungeziefer kommt auch gar nicht erst in die gute Stube, wenn alle Hohlräume, Ritzen und Löcher nach außen fest verschlossen werden. Lebensmittel sollten niemals offen stehen gelassen werden, um die ekligen Gäste erst gar nicht anzulocken.

Helfen alle Bekämpfungsmittel zur Eindämmung der Schädlingsplage nicht, bleibt dem Mieter nur noch eins: den Wohnungsbesitzer verständigen. Der ist dann gesetzlich verpflichtet, das Krabbelproblem schnellstmöglich zu lösen! Bei Ungezieferbefall in einer Mietwohnung kann die Miete, solange die Tierchen nicht entfernt wurden, um 10 Prozent gemindert werden.

Allerdings muss sich der Mieter um einzelne Kakerlaken, Silberfischchen oder anderes Ungeziefer in der Wohnung zunächst selbst kümmern. Vor allem ist er natürlich verpflichtet, seine Wohnung sauber zu halten, damit es sich die verschiedensten Krabbler erst gar nicht bequem machen können!

Quelle: hausgarten.net, stern.de
Bild: themonnie (Flickr) issifma (Flickr)

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