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Allergiker aufgepasst: Wie man Wohngiften, Bakterien und Staub den Gar ausmacht

Allergikern können die eigenen Wohnräume ganz schön zusetzen. Denn hinter Bodenbelag, Wandverkleidung, in der Küche oder im Möbelmaterial können unterschiedliche Gift- und Allergiestoffe stecken, die vielen Menschen zu Schaffen machen. Abhilfe können zum Beispiel baubiologische Bodenbeläge oder eine Behandlung der verwendeten Materialien schaffen.

Der Kühlschrank bietet ein ideales Biotop für Keime. Die unsichtbaren Schädlinge "leben" zu Millionen auf nur einem Quadratmeter, und man sollte den Kühlschrank daher einmal im Monat mit warmem Spülwasser auswischen. Auch in der Dunstabzugshaube fühlen sich die kleinen Allergiebringer pudelwohl. Daher sollte der Fett- und Kohlefilter regelmäßig ausgetauscht werden.

Parkett und Laminat sind die beliebtesten Bodenbeläge. Sie werden durch Naturwachs und Naturöl versiegelt, während hingegen Linoleum und Kork unversiegelt atmungsaktiv bleibt und gelenkschonend ist. Auch Fliesen und Natursteine sind baubiologisch ebenfalls einsetzbar, jedoch nicht geeignet für Kinderzimmer. Bei Stauballergie sollte jedoch auf glatte Bodenbeläge verzichtet werden, da diese den Staub eher noch aufwirbeln.

Für Allergiker-Albträume sorgen jegliche Schlafunterlagen. Gegen die winzigen Milben hilft es jedoch, Niembaumsamenöl auf Kissen und Matratze zu sprühen - so bleibt das Bett bis zu einem Jahr milbenfrei. Spätestens aber nach 8 bis 10 Jahren sollten Matratzen auf jeden Fall ausgetauscht werden.

Bei Wandfarben sollte darauf geachtet werden, dass Dispersionsfarbe benutzt wird. Auch Papier- und Raufasertapeten sind atmungsaktiver als Kunststofftapeten und sorgen somit für ein besseres Raumklima.

Staub ist der größte Allergiefaktor in Wohnungen. Die Feinstaubpartikel können tief in die Lungen gelangen und hier Asthmaanfälle und unterschiedliche Allergien hervorrufen. Es sollte den Partikeln daher regelmäßig mit einem allergikerfreundlichen Staubsauger der Kampf angesagt werden. Ebenso sind Pflanzen ideale Filter für Gifte aus der Luft. Sie geben frischen Sauerstoff und Feuchtigkeit an die Wohnraumluft ab und lassen viele Allergiker wieder aufatmen.

Quelle: haus.de, wohnnet.at
Bild: danocamera (Flickr)

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