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Die besten Tipps rund um Wintergarten Pflanzen

Gartenarbeit im Herbst und Winter ist eine mühselige Angelegenheit. Wer das Glück hat und einen Wintergarten besitzt, kann Pflanzen das ganze Jahr über bequem und geschützt vom Wetter pflegen. Zunächst muss man sich aber für eine Gestaltungsart entscheiden und plant am besten schon vorher grob mit einer Skizze die Plätze für Pflanzen und Sitzmöglichkeiten.

Auf die richtige Planung kommt es an

Am Anfang der Gestaltung steht, wie auch der Wintergarten-Ratgeber.de schreibt, die Entscheidung zwischen Topf- und Kübelpflanzen oder freien Beeten. Das praktische an der ersten Variante ist, dass man hier auch auf kleinem Platz Wintergarten Pflanzen unterbringen kann. Zudem lassen sich die Töpfe leicht austauschen und umstellen, sollte man den Wintergarten doch umdekorieren wollen oder spontan mehr Platz für Gäste brauchen.

Die Beete hingegen werden vorher festgelegt und sind nachher nur schwer umsetzbar. Dafür entsteht als Ergebnis eine harmonische Vegetation, die man mit Topfpflanzen nicht erreichen kann. Man sollte den zur Verfügung stehenden Platz im Hinterkopf behalten und sich entsprechend für ein Arrangement entscheiden. Ebenso muss man über die Beleuchtung und die Bewässerung nachdenken.

Da es sich um einen Wintergarten handelt, muss man unter Umständen bei beidem nachhelfen: Die niedrig wachsenden Pflanzen werden durch große Pflanzen beschattet und vom Sonnenlicht weniger abbekommen. Sie brauchen Tageslichtlampen, um wachsen zu können. Die natürliche Bewässerung durch Regen ist ebenfalls nicht gegeben. Hier sind Beete pflegeleichter, da man sie mit einer automatischen Bewässerungsanlage versehen kann. Topfpflanzen hingegen müssen einzeln, am besten mit kalkarmen Regenwasser, gegossen werden.

Entscheidend für die Auswahl an Wintergarten Pflanzen ist nun aber vor allem die Temperatur: Hat man einen kalten, einen temperierten oder einen warmen Wintergarten?

Kalter Wintergarten

Der kalte Wintergarten dient vor allem zur Überwinterung von Freilandpflanzen, so dass man sich auch in der kalten Jahreszeit noch an ihrem Anblick erfreuen kann. Der unbeheizte Wintergarten soll eine meist natürliche Vegetation gewährleisten und muss daher gelüftet werden. Vor allem Pflanzen mit niedriger Schädlingsanfälligkeit eignen sich: Oliven- und Feigenbäume, Lorbeer, Granatapfel, Trompetenblumen, Zitrusfrüchte, Bambus, Lavendel, Rosmarin, Eukalyptus, Kreuzrebe oder Agave sind einige mögliche Pflanzen. Mit bodendeckenden Pflanzen wie Glücksklee oder Bleiwurz kann man die Beete ergänzen.

Temperierter Wintergarten

Der temperierte Wintergarten hat eine Raumtemperatur von 5 bis 15 Grad Celsius. Man kann hier gut Pflanzen aus Südafrika oder Südamerika anpflanzen: Veilchenstrauch, Korallenstrauch, Seidepflanze, Guave, Pfefferbaum, Gardenie, Kreublume, Bananenstrauch, verschiedene Orchidee und Co sind denkbar. Hier sollte man allerdings beachten, dass tropische Blattpflanzen ganzjährig Blätter verlieren und man so mehr Aufwand bei der Säuberung haben wird.

Warmer Wintergarten

Der warme Wintergarten nun bezeichnet den beheizten Raum. Wer seinen Wintergarten ganzjährig auch als Wohnraum nutzen will, wird diesen beheizen. Wer für eine ausreichende Luftfeuchtigkeit sorgt, kann auch Tropenpflanzen wie den Tulpenbaum, Fruchtbanane, Federbusch, Elefantenblatt, Hibiskus, Palmlilie, Gummibäume oder die Feuerranke anpflanzen. Durch Zimmerbrunnen oder Wasserspiele kann man z.B. die Luftfeuchtigkeit aufrecht erhalten.

Das ganze Jahr über Freude an der Blütenpracht

Vor dem Kauf der Wintergarten Pflanzen sollte man sich also genau überlegen, wie man den Raum nutzen möchte. Ob zur Überwinterung der Gartenpflanzen oder als Wohnraum, für jede Temperatur und Raumgröße gibt es die passende Lösung und die richtigen Pflanzen. Alle Pflanzvarianten, sowohl Kübel als auch Beete haben ihre Vor- und Nachteile bei der Pflege, dafür kann man sich mit etwas Arbeit das ganze Jahr und geschützt von den Jahreszeiten an der Blütenpracht erfreuen.

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