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Umbau Bauernhaus - mit Geduld und Eigenleistung ans Ziel

Der Umbau von einem Bauernhaus kann Familien ihrem Traum vom eigenen Haus näher bringen. Alte Bauernhäuser lassen sich kostengünstig zu modernen Wohngebäuden umbauen. Erforderlich sind viel Geduld und oftmals jede Menge Eigenleistung. Besonders alte Fachwerk- und Lehmgebäude geben viel Freiraum bei einer Sanierung. Vor dem Umbau vom Bauernhaus steht die Suche nach einem entsprechenden Objekt.

Eigenleistung vermindert die Kosten einer Bauernhaus-Sanierung

Zu einem alten Bauernhaus gehört oft ein größeres Grundstück, welches in der Größe von einigen Tausend Quadtratmetern in einer Stadt von einer Familie eigentlich nicht zu finanzieren wäre. Der Kaufpreis für Haus und Grundstück liegt je nach Zustand des Hauses allerdings nicht bei wenigen Euros. Es sei denn, der Käufer weiß sicher, dass das Gebäude nur noch abgerissen werden kann.

Dennoch ist einem Käufer eines alten Bauernhauses klar, dass weitere Kosten notwendig werden. Wer in Eigenleistung einen Großteil von den anfallenden handwerklichen Arbeiten übernehmen kann, wird sein finanzielles Budget weniger belasten. Denn es ist durchaus ein Risiko dabei, ein Bauernhaus zwecks Umbau zu erwerben. Sicherheit vor einem Kauf gibt ein Gutachten eines Bausachverständigen. Dieser kann zumindest die Frage klären, Abrisshaus oder Umbau möglich.

Wer nur einen kleinen Geldbeutel nutzen kann und anstelle eines Bauernhofes eventuell eine Scheune umbauen möchte, der darf das deutsche Baurecht auch hier nicht unbeachtet lassen. Das deutsche Baurecht verhindert eigentlich jeden schnellen Umbau von Bauernhaus oder Scheune. Es werden aus baurechtlicher Sicht durchaus beachtliche Steine in den Weg gelegt.

Die wichtigste Grundregel dabei ist, dass sich eine Baugenehmigung nicht nur auf die Errichtung einer Hülle aus Stein erstreckt, sondern immer das geplante Gebäude plus vorgesehene Nutzung erfasst. Auch wenn für den Umbau vom Bauernhaus und Scheune kein erstmaliger Bauantrag erforderlich ist, trifft das auf das Einholen einer Baugenehmigung nicht zu.

Für Umbauten Baugenehmigungen einholen

Wer beispielsweise mit dem Umbau vom Bauernhaus eine genehmigte Nutzung ändert, beispielsweise ein Stall wird zum Wohnhaus umgebaut oder umgekehrt, muss in den meisten Fällen eine Baugenehmigung einholen. Wer eine Nutzung ohne Genehmigung ändert, muss mit einem Erlöschen einer bereits erteilten Baugenehmigung rechnen. Dadurch kommt es zu einer Ordnungswidrigkeit der unzulässigen Nutzung und bereits erfolgtes Bauen wird als nicht genehmigt gewertet.

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