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Grundstücke verkaufen - Privat oder über einen Makler

Beweggründe Grundstücke zu verkaufen, können sehr unterschiedlich sein. Vor der Anschaffung einer neuen Immobilie kann als Voraussetzung dafür ein Verkaufen einer Bestandsimmobilie notwendig sein. Auch das Erben einer Immobilie ist vielfach eine Möglichkeit nun weiterzuverkaufen. Nützlich sind einem solchen Fall immer Tipps, die einen Grundstücks- beziehungsweise Immobilienverkauf ohne Probleme über die Bühne gehen lassen.

Grundstückspreis entscheidet über schnellen Verkaufserfolg

Um Grundstücke verlustfrei zu verkaufen, braucht der Verkäufer als erstes genaue Vorstellungen über den Preis. Vor dem Verkauf des Grundstückes muss geprüft werden, was es tatsächlich wert ist. Im Allgemeinen wird ein Grundstücksverkauf nicht oberhalb des Marktwertes abgewickelt werden. Ausnahmen sind Grundstücke in sehr exklusiven und begehrten Lagen von Großstädten und Urlaubsgebieten.

Ein Grundstück lässt sich meist nur dann schnell veräußern, wenn die Preisvorstellungen unterhalb des Marktwertes liegen. Wer unter dem tatsächlichen Marktwert verkaufen kann und will, wird am ehesten einen Käufer finden. Ein Marktwert beziehungsweise Verkehrswert des Grundstückes kann durch ein Vergleichen ähnlicher Objekte und gleicher Lage bestimmt werden.

Der Verkäufer kann auch einen Immobilienexperten (Makler) beziehungsweise Sachverständigen beauftragen, ein Verkehrswertgutachten anzufertigen. Sachverständige oder Makler sind bei einem Verkauf eine gute Hilfe. Sie kennen den regionalen Markt durch das tägliche Geschäft. Sie wissen, ob der Verkäufer realistische Preisvorstellungen hat und in welchem Zeitraum der Verkauf ungefähr realisierbar ist.

Die Entscheidung, ein Grundstück privat zu verkaufen oder mit der Abwicklung einen Makler zu beauftragen, liegt allein beim Verkäufer. Beide Varianten haben Vorteile und Nachteile. Wer ein Grundstück sucht, wendet sich zuerst den Angeboten privater Verkäufer zu. Im Gegensatz zu den Maklerangeboten reduzieren sich bei privaten Angeboten die Kosten für den Käufer um wenigstens 5 Prozent.

Der Verkäufer kann sein Grundstück provisionsfrei über einen Makler veräußern. Dem angebotenen Verkaufspreis wird eine zuzahlende Maklergebühr zugeschlagen. Dadurch bleibt ein Käufer indirekt von Maklerkosten verschont.

Grundstücksverkauf nur unter Hinzuziehung eines Notars

Ist der potenzielle Käufer gefunden haben, sichert eine schriftliche Finanzierungsbestätigung durch die Bank des Grundstückskäufers den tatsächlichen Verkaufsabschluss. Grundstücke verkaufen oder kaufen, muss in Deutschland notariell beurkundet werden. Der Käufer darf dabei einen Notar seiner Wahl vorschlagen. Der Notar wird dem Verkäufer einige Behördengänge (Landesregisteramt, Finanzamt) auferlegen. Der Grundstücksverkäufer erhält erst sein Geld, wenn der Notar erforderliche Beurkundungen (Grundbucheintrag) vorgenommen hat.

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